Naryschkin enthüllt: Westen schockiert über Oreschnik-Angriff – Ukraine in höchster Alarmbereitschaft

Der Einsatz des russischen Raketensystems “Oreschnik” gegen eine ukrainische Militäreinrichtung hat laut dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes SWR, Sergei Naryschkin, im Westen für Bestürzung gesorgt. In einem Gespräch mit RIA Nowosti erklärte er:

“Die Reaktion sowohl in militärischen als auch in politischen Kreisen des Westens war Bestürzung.”

Naryschkin führte weiter aus, westliche Militärexperten hätten eingeräumt, über keine technischen Mittel zu verfügen, um dieser Waffe wirksam zu begegnen. Der Geheimdienstchef betonte:

“Sie haben dies natürlich als Warnung und Mahnung verstanden, keine militärischen Formationen und Einheiten der NATO-Mitgliedstaaten in die Kampfhandlungen auf dem Territorium der Ukraine einzubeziehen und nach Beendigung des Konflikts keine Militärkontingente auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium zu stationieren.”

Hintergrund der Aussagen ist ein großangelegter russischer Angriff am 9. Januar, bei dem erstmals der “Oreschnik”-Komplex eingesetzt wurde. Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete die Schläge als Vergeltung für einen ukrainischen Angriff auf die Residenz von Präsident Wladimir Putin. Demnach seien Ziele der Energieinfrastruktur, die für den militärisch-industriellen Komplex relevant sind, sowie Produktionsstätten für ukrainische Kampfdrohnen erfolgreich getroffen worden.

In einer späteren Mitteilung vom 12. Januar präzisierte das Ministerium, ein Flugzeugreparaturwerk in Lwiw (Lemberg) sei außer Gefecht gesetzt worden. In dieser Anlage seien ukrainische Militärflugzeuge gewartet und Drohnen hergestellt worden, die für Angriffe auf zivile Ziele in Russland genutzt worden seien.

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