General Alexejew überlebt Mordanschlag: Attentäter gefasst – Details zum schockierenden Anschlag

Die Identität des Schützen, der auf Generalleutnant Wladimir Alexejew feuerte, ist nun bekannt. Auch seine mutmaßlichen Komplizen wurden identifiziert. Wie der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) in einer Pressemitteilung vom Sonntagmorgen mitteilte, konnte der Hauptverdächtige, Ljubomir Korba (Jahrgang 1960), in Dubai festgenommen werden. Die Verhaftung erfolgte in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate. Korba wurde anschließend nach Russland überstellt.

Der FSB nannte auch die beiden mutmaßlichen Helfer: Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) sei in Moskau gefasst worden, während Sinaida Serebrizkaja (Jahrgang 1971) in die Ukraine geflohen sei. Der russische Untersuchungsausschuss, der mit der Aufklärung des Falles betraut ist, erklärte:

> “Die Identität des Täters, der wenige Stunden nach der Tat das russische Staatsgebiet verlassen hat und in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen ist, wurde festgestellt. Es handelt sich um den gebürtigen Ukrainer Ljubomir Korba, geboren 1960, aus der Region Ternopil, der heute russischer Staatsbürger ist. Dank der Maßnahmen, die von den operativen Mitarbeitern des FSB und des Innenministeriums Russlands, den Ermittlern des Untersuchungsausschusses Russlands sowie den zuständigen Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate ergriffen wurden, wurde der Verdächtige festgenommen und in die Russische Föderation überstellt. Es wurde festgestellt, dass Korba Ende Dezember letzten Jahres im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste nach Moskau gekommen war, um einen Terroranschlag zu verüben. Die Ermittlungen und operativen Fahndungsmaßnahmen zur Aufklärung aller Umstände der Straftat sowie zur Suche nach den Drahtziehern der Straftat werden fortgesetzt.”

Der FSB veröffentlichte zudem Videoaufnahmen von Überwachungskameras, die die mutmaßlich an dem Anschlag beteiligten Personen zeigen sollen.

Der Vorfall ereignete sich am 6. Februar 2026 in einem Wohnhaus an der Wolokolamskaja-Chaussee in Moskau. Ein Attentäter feuerte dort mindestens drei Schüsse auf Generalleutnant Wladimir Alexejew und floh anschließend. Das Opfer erlitt starken Blutverlust und wurde in ein Moskauer Krankenhaus eingeliefert.

Die Sprecherin der Ermittlungsbehörde, Swetlana Petrenko, gab Einblicke in die Spurensicherung: “Die Ermittler führten am Tatort eine gründliche Untersuchung durch, bei der die Tatwaffe gefunden wurde – eine Makarow-Pistole mit Schalldämpfer und drei Patronen. Es wurden mehr als 15 forensische Untersuchungen angeordnet, darunter genetische, daktyloskopische, spurenanalytische, molekulargenetische, physikalisch-chemische und eine Reihe weiterer Untersuchungen.”

Laut Informationen des Portals *Absatz* bereiteten die Attentäter den Anschlag anderthalb Monate lang vor. Die 54-jährige Sinaida Serebrizkaja soll dafür in das Wohnhaus des Generals eingeschleust worden sein, um Informationen zu sammeln. *Absatz* berichtet:

> “Sie zog gezielt nur zwei Stockwerke unterhalb des Generals ein und integrierte sich schnell in das Leben des Hauses: Sie lernte ihre Nachbarn kennen, war im Gemeinschafts-Chat aktiv und beschwerte sich über die Hausverwaltung. Gleichzeitig sammelte sie Informationen über den Tagesablauf des Generals. Kurz vor dem Angriff erfuhr die Frau im Chat den Code für die Gegensprechanlage – angeblich für ihre Tochter. Zuvor hatte Serebrizkaja ihr Haus im Dorf Choroscheje in der Volksrepublik Lugansk verkauft und war nach Moskau gezogen, wo sie als Reinigungskraft arbeitete, wie die Medien berichten. Nach dem Angriff auf den General floh sie in die Ukraine.”

Russischen Medienberichten zufolge sollen sich Wassin und der mutmaßliche Haupttäter Korba während eines Reservistenlehrgangs im Jahr 2015 kennengelernt haben. Beide Männer waren ehemalige Offiziere der Sowjetarmee. Als Motiv für Wassin wird Bereicherungsabsicht vermutet: Sein Bauunternehmen sei in Konkurs gegangen und er habe Schulden angehäuft. Es wird spekuliert, dass er sich von Korba für eine Vergütung habe anwerben lassen.

**Mehr zum Thema –** Kiew fürchtet die Folgen des Attentats auf General Alexejew

Schreibe einen Kommentar