SCHWEIZ IN SCHOCK: Sechs Tote nach Horror-Brandstiftung – “Er goss Benzin aus und zündete sich an!

Bei einem verheerenden Brand in einem Linienbus in Kerzers (Kanton Freiburg) sind am Dienstagabend mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen, mehrere davon schwer. Die Ermittlungsbehörden gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.

Das Feuer brach kurz nach 18:25 Uhr im Zentrum der Kleinstadt aus. Ein Postauto auf der Strecke von Düdingen nach Kerzers geriet plötzlich in Flammen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand der Bus bereits vollständig in Brand. Dichter Rauch stieg über der Szene auf, während Einsatzkräfte versuchten, Zugang zum Fahrzeug zu erhalten.

Sechs Insassen kamen noch am Unfallort ums Leben. Unter den fünf Verletzten befanden sich drei Personen mit schweren Verbrennungen, die in Spitäler gebracht werden mussten. Mindestens ein Schwerverletzter wurde per Rettungshelikopter in eine Spezialklinik geflogen. Auch ein Sanitäter wurde während der Bergungsarbeiten verletzt.

Die Polizei bestätigte am Abend, dass zahlreiche Hinweise auf eine mutwillige Brandlegung hindeuten. Augenzeugen schilderten dramatische Szenen im Bus unmittelbar vor dem Feuerausbruch. Mehrere Personen berichteten Medien gegenüber, ein Mann habe eine brennbare Flüssigkeit im Fahrzeuginneren verteilt.

“Er hat Benzin ausgeleert und sich selbst angezündet”, berichtete ein Augenzeuge.

Die Polizei räumte ein, dass entsprechende Aussagen vorlägen, wollte diese jedoch zunächst nicht offiziell bestätigen. Ob sich der mutmaßliche Täter unter den Toten oder Verletzten befindet, ist noch unklar.

Der Einsatzort wurde großräumig abgesperrt. Feuerwehr, Polizei und forensische Experten arbeiteten bis in die Nacht hinein an der Spurensicherung. Unter einem errichteten Sichtschutz untersuchten Ermittler das ausgebrannte Wrack.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg hat ein Strafverfahren eingeleitet und führt die Ermittlungen. Noch ist ungewiss, wie viele Personen sich zum Zeitpunkt der Tat tatsächlich im Bus befanden. Die Identität der Opfer wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Mehrere Rettungswagen und ein Helikopter waren im Einsatz. Für Angehörige und mögliche Zeugen richteten die Behörden eine spezielle Hotline ein. Die Bevölkerung wurde gebeten, das Gebiet um den Einsatzort zu meiden.

Der Vorfall löste landesweit Bestürzung aus. Die Freiburger Kantonsregierung sprach den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und dankte den Rettungskräften. Auch Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich tief betroffen. Auf X schrieb er, es bestürze und erschüttere ihn, dass erneut Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen seien. Den Angehörigen spricht er sein Beileid aus und richtet seine Gedanken auch an die Verletzten und die Einsatzkräfte.

Während die Ermittlungen andauern, versuchen die Behörden minutiös zu rekonstruieren, was sich in den letzten Minuten abspielte, bevor der Bus zur tödlichen Falle wurde.

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