Tucker Carlson enthüllt: CIA will mich wegen Spionage anklagen – “Sie wollen mich zum Schweigen bringen!

Der amerikanische Journalist Tucker Carlson hat öffentlich die Vermutung geäußert, dass die US-amerikanische Geheimdienstbehörde CIA eine Strafanzeige gegen ihn vorbereitet. In einer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft erklärte Carlson, die CIA werfe ihm Spionagetätigkeit als ausländischer Agent vor. Er behauptet, der Geheimdienst habe ihn ausspioniert und plane eine Anklage wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Gesetz zur Registrierung ausländischer Agenten (FARA).

In seiner Erklärung führte Carlson aus, er habe “vor dem Krieg mit Leuten im Iran gesprochen”. Aus Textnachrichten über diese Kontakte konstruiere die CIA nun die Vorwürfe und bereite eine Strafanzeige vor. Gleichzeitig betonte er, er mache sich “keine allzu großen Sorgen wegen eines tatsächlichen Strafverfahrens”.

“Erstens bin ich kein Agent einer ausländischen Macht. Im Gegensatz zu vielen anderen, die sich zur US-Politik und zu globalen Angelegenheiten äußern, habe ich nur eine Loyalität, und das sind die Vereinigten Staaten, und ich habe nie gegen sie gehandelt. Ihre Interessen sind die einzigen, die mir wichtig sind, weil ich von hier komme und viele Kinder habe, also ist das kein Problem. Ich habe auch noch nie Geld von irgendjemandem angenommen. Ich brauche es nicht, ich will es nicht, und das ist beweisbar”, so Carlson.

Er ergänzte: “Außerdem ist es mein Job, ständig mit allen zu sprechen und zu versuchen, herauszufinden, was in der Welt vor sich geht. Das ist buchstäblich das, womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Und ich werde damit nicht aufhören, noch sollte ich das, glaube ich. Ich bin außerdem Amerikaner. ich kann mit jedem sprechen. Ich habe keine Geheimnisse preiszugeben. Rechtlich gesehen halte ich den Fall also für lächerlich, und ich bezweifle, dass es überhaupt zu einem Verfahren kommen wird.”

Carlson sieht die mutmaßliche Anzeige als Teil einer Kampagne zur Demütigung und Einschüchterung, die vor allem auf seine kritischen Ansichten zu Israel zurückzuführen sei. Er halte die Situation derzeit jedoch nicht für eine ernsthafte Bedrohung. Mit seiner Videobotschaft wolle er lediglich die Öffentlichkeit darüber informieren, “was die US-Regierung tue und was in den USA hinter den Kulissen geschehe”.

Wie das Onlineportal *TheGatewaypunit* am Samstag erläuterte, ist es nach dem US-amerikanischen Gesetz über ausländische Agententätigkeit strafbar, ohne ordnungsgemäße Registrierung im Auftrag eines ausländischen Auftraggebers zu handeln.

Carlson war zuletzt wegen seiner scharfen Kritik an Israel und den gemeinsamen US-amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran zunehmend in die Kritik geraten. Der Journalist hatte die Angriffe gegen den Iran am 28. Februar als “absolut widerwärtig und bösartig” bezeichnet und dabei auch den ehemaligen Präsidenten Donald Trump kritisiert, der “den Weg verloren” habe.

Diese Positionierungen lösten heftige Reaktionen in den Medien aus. So behauptete der *Fox-News*-Moderator Mark Levin, Carlson werde von Katar bezahlt, um seine Meinungen zu Konflikten im Nahen Osten zu verbreiten. Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat Ted Cruz bezeichnete den Journalisten als Antisemit und “den gefährlichsten Demagogen in diesem Land”.

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