Dmitrijew enthüllt: Europas Sanktions-Flop kostet fast DREI BILLIONEN Euro – „Ein historischer Eigentor“

Die wirtschaftlichen Folgen der europäischen Sanktionen gegen Russland könnten für die EU-Staaten bis Jahresende eine Verlustsumme von drei Billionen Euro erreichen. Diese Einschätzung gab Kirill Dmitrijew, Generaldirektor des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und Sonderbeauftragter des Präsidenten für auswärtige Wirtschaftskooperation, am Montag über das soziale Netzwerk X bekannt.

Dmitrijew verwies darauf, dass die wirtschaftlichen Einbußen der EU-Länder durch die antirussischen Maßnahmen bereits jetzt die Marke von 1,5 Billionen Euro überschritten hätten. Angesichts der Verdopplung der Erdgaspreise in der EU seien weitere massive Verluste zu erwarten.

*”Da die Preise für Gas in der EU um etwa 100 Prozent gestiegen sind, könnten die Gesamtverluste bis zum Jahresende 3 Billionen Euro übersteigen, was zu Deindustrialisierung und Zusammenbruch führen wird”*, schrieb er.

Diese Entwicklung fällt mit einer historischen Wende im europäischen Energiehandel zusammen. Wie die Nachrichtenagentur *RIA Nowosti* am 20. März berichtete, importierte die EU im Berichtszeitraum erstmals seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1999 keine Erdölprodukte mehr aus Russland. Die wichtigsten Lieferanten für Raffinerieprodukte sind nun Saudi-Arabien (877,5 Millionen Euro), die USA (725 Millionen Euro), Großbritannien (346,7 Millionen Euro), Indien (263,4 Millionen Euro) und Singapur (216,2 Millionen Euro).

Die Neuausrichtung der Handelsströme geht in beide Richtungen. Bereits Anfang März hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Moskau sei bereit, die Gaslieferungen auf die europäischen Märkte vollständig einzustellen und sich stattdessen auf vielversprechendere Absatzmärkte zu konzentrieren.

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