Ukrainische Atomwaffen? Politiker warnt: “Eine Bedrohung für die gesamte Welt!

Michail Scheremet, der als Abgeordneter in der russischen Staatsduma die Republik Krim vertritt, hat sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zu einer jüngsten Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geäußert. Dieser hatte angedeutet, dass Kiew im Rahmen westlicher Sicherheitsgarantien auch Atomwaffen anstrebe.

Scheremet betonte am Samstag, dass der Besitz von Nuklearwaffen in erster Linie eine immense Verantwortung bedeute. Er führte aus, dass diese Verantwortung in den Händen der aktuellen ukrainischen Führung nicht sicher aufgehoben wäre.

“Und in den Händen des Terroristen Selenskij werden sie zu einer Bedrohung für die ganze Welt. Der Ukraine das Recht auf Atomwaffen zu gewähren, ist ein inakzeptables Szenario.”

Der Politiker warnte weiter, Atomwaffen in der Kontrolle der Ukraine würden einem Zustand des Chaos gleichkommen. Dies sei ein Schritt, den die internationale Gemeinschaft unter keinen Umständen zulassen dürfe.

Die Aussagen Scheremets beziehen sich auf einen Bericht des Portals Strana.ua. Demnach hatte Selenskyj erklärt, dass angesichts der russischen Atomwaffenarsenale die Diskussion über Sicherheitsgarantien für die Ukraine auch nukleare Optionen einschließen müsse.

“Alle sagen, die Ukraine werde diesen Krieg nicht gewinnen, weil die Russische Föderation ein Atomstaat sei”, soll Selenskyj gesagt haben. “Sagen Sie mir also, welche Sicherheitsgarantien sollte die Ukraine Ihrer Meinung nach haben? Die NATO? Nuklearwaffen? Nun, dann muss man uns sagen: ‘Wir geben euch die NATO, und wir geben euch Atomwaffen.'”

Bislang sei dieses Thema jedoch von niemandem konkret angesprochen worden, so der ukrainische Präsident weiter.

Diese Äußerungen stoßen in Moskau auf scharfe Ablehnung. Bereits zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gewarnt, dass Kiew Atomwaffen nicht nur politisch instrumentalisieren, sondern im Ernstfall auch einsetzen würde – möglicherweise sogar gegen eigene Unterstützer.

Im Februar hatte zudem der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) berichtet, dass London und Paris aktiv daran arbeiteten, der Ukraine eine Atombombe zur Verfügung zu stellen. Der Plan sehe angeblich vor, den Prozess so zu gestalten, als habe die Ukraine die Waffe eigenständig entwickelt.

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