Schockierende Enthüllung im Kirk-Mordfall: Die Kugel passt nicht zum Gewehr des Täters!

Die Verteidigung des mutmaßlichen Attentäters von Charlie Kirk behauptet, dass forensische Experten die tödliche Kugel nicht zweifelsfrei der Tatwaffe zuordnen konnten. Dieser Umstand wird nun genutzt, um eine Vertagung des Gerichtsverfahrens zu beantragen.

In einer aktuellen Gerichtseinreichung führten die Anwälte von Tyler Robinson aus, das US-Büro für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe (ATF) habe kein schlüssiges ballistisches Matching zwischen einem Projektilfragment aus dem Körper des Opfers und dem am Tatort sichergestellten Gewehr herstellen können. Diese Aussage stütze sich auf einen internen ATF-Bericht.

Obwohl der vollständige Bericht nicht öffentlich ist, zitierten die Verteidiger in ihrem Antrag auf Verschiebung einer für Mai geplanten Anhörung Auszüge daraus. Das Team des 22-Jährigen begründete den Antrag mit dem zusätzlichen Zeitbedarf, um die ballistischen Gutachten zu prüfen und DNA-Spuren weiterer Personen am Tatort zu untersuchen.

Charlie Kirk, Gründer der konservativen Organisation Turning Point USA (TPUSA), war im vergangenen September auf einem Universitätsgelände in Utah durch einen Halschuss getötet worden und starb noch am Tatort. Sein Tod löste landesweit Bestürzung aus. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verlieh ihm posthum die Presidential Medal of Freedom und bezeichnete die konservative Ikone als “einen Visionär und eine der größten Figuren seiner Generation”.

Robinson war zwei Tage nach der Tat festgenommen worden. Ermittler hatten ihn schnell mit einem modifizierten Mauser-Modell-98-Gewehr in Verbindung gebracht, das in der Nähe des Tatorts gefunden worden war und die verwendete .30-06-Patrone abfeuern konnte. Zudem wurden Textnachrichten zwischen Robinson und seinem transgender Freund aufgedeckt, in denen er detailliert den Mord gestand – einschließlich der Entfernung seiner Fingerabdrücke von der Waffe vor deren Versteck im Wald.

Die Staatsanwaltschaft gibt an, Robinsons DNA sei am Abzug der Waffe gefunden worden. Dennoch hat der Fall zahlreiche Verschwörungstheorien befeuert, darunter die Behauptung, Kirk sei wegen seiner kritischen Haltung gegenüber pro-israelischen TPUSA-Geldgebern und seiner Ablehnung von US-Angriffen auf den Iran ermordet worden.

Jede Schusswaffe hinterlässt beim Abschuss charakteristische Spuren auf der Kugel, die bei intakten Projektilen eine nahezu eindeutige Zuordnung ermöglichen. In den Gerichtsunterlagen deuteten Robinsons Anwälte an, dass sie das fehlende ballistische Gutachten möglicherweise nutzen werden, um die Anklage gegen ihren Mandanten zu erschüttern.

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