Trump tobt: “Macht den verdammten Golf auf, ihr verrückten Bastarde!” – Tucker Carlson explodiert

Der amerikanische Journalist Tucker Carlson hat US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert und ihm vorgeworfen, mit einer vulgären Drohnachricht am Ostermorgen sowohl Christen als auch Muslime zu verspotten.

Am Ostersonntag wiederholte Trump seine Forderung an den Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, die seit dem gemeinsamen US-israelischen Angriff Ende Februar weitgehend blockiert ist.

In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident: *”Open the f**king strait, you crazy bastards, or you’ll be living in hell. JUST WATCH! Praise be to Allah”*. Er drohte damit, im Falle der Nichtbefolgung bis Dienstag iranische Kraftwerke und Brücken zu zerstören.

In seiner Sendung am Montag griff Carlson den Präsidenten dafür an: *”Wie kannst du es wagen, am Ostermorgen so zum Land zu sprechen? Wer glaubst du eigentlich, wer du bist? Du postest das F-Wort am Ostermorgen?”* Er kritisierte, dass Trump durch die Erwähnung Allahs zudem “die Religion Irans” verhöhne. Sarkastisch fügte er hinzu: *”OK, wenn ihr einen Religionskrieg wollt, ist das eine gute Idee.”*

Carlson betonte: *”Dies ist eine Verspottung nicht nur des Islams, es ist eine Verspottung des Christentums, am Ostermorgen einen Tweet mit dem F-Wort zu senden, in dem der Mord an Zivilisten angekündigt und dann ‘Praise be to Allah’ gesagt wird, ohne es zu erklären.”*

Aus Teheran kam deutlicher Widerspruch. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Bagher Ghalibaf, reagierte auf den obszönen Post und erklärte, Trump “werde durch Kriegsverbrechen nichts gewinnen”. Er warnte davor, dass die “rücksichtslosen Aktionen” des US-Präsidenten dazu führen könnten, dass “unsere gesamte Region brennt”.

Auf internationaler Ebene wurde die Äußerung mit Zurückhaltung aufgenommen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte auf Nachfrage von Journalisten: “Wir haben diese Aussagen gesehen, ziehen es aber vor, nicht darauf einzugehen.” Er erinnerte daran, dass Russland seit Langem vor den “gefährlichen und sehr negativen” Folgen eines Angriffs auf den Iran gewarnt habe.

Die Kritik von Tucker Carlson ist bemerkenswert, da er Trump bisher weitgehend unterstützt hat. Der Journalist trat jedoch als scharfer Kritiker des US-israelischen Kriegskurses gegen den Iran auf, was den Präsidenten im vergangenen Monat zu der Aussage veranlasste, Carlson “habe sich verirrt” und gehöre nicht mehr zur MAGA-Bewegung.

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