Überraschung aus Moskau: Peskow deutet Putins möglichen G20-Besuch in Miami an

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Ob Russlands Staatschef Wladimir Putin am G20-Gipfel in Miami teilnehmen wird, ist noch nicht entschieden. Das ließ sein Sprecher Dmitri Peskow in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin am 24. April durchblicken. Er konkretisierte:

“Putin könnte als Vertreter eines G20-Landes nach Miami reisen. Er könnte aber auch fernbleiben, und ein anderer russischer Vertreter könnte die Rolle übernehmen. In jedem Fall wird die Russische Föderation auf dem Gipfel angemessen repräsentiert sein.”

Peskow unterstrich zudem, dass Russland die Arbeit im Rahmen des G20-Gipfels weiterhin als äußerst bedeutsam erachte:

“Angesichts all der Krisen, die derzeit zunehmen und neu entstehen, wird es zum Zeitpunkt des Gipfels viel Gesprächsstoff geben.”

Zuvor hatte die Washington Post berichtet, die USA planten, Putin zum G20-Gipfel einzuladen, der im Dezember im Golf-Resort Doral von US-Präsident Donald Trump in Miami stattfinden soll. Bereits zuvor bestätigte Alexander Pankin, stellvertretender Außenminister Russlands, dass Russland eine Einladung zum Gipfel auf höchster Ebene erhalten habe.

Im März hatte Peskow noch gesagt, dass ein Besuch Putins in den USA “nicht zur Debatte” stehe. Zuletzt nahm der russische Präsident 2019 am G20-Gipfel in Japan teil. Beim Treffen im vergangenen Jahr in Südafrika fehlte er.

Die G20 wurde 1999 als informelles Forum der führenden Wirtschaftsnationen der Welt ins Leben gerufen. Der Gruppe gehören Australien, Argentinien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die USA sowie die Afrikanische Union und die Europäische Union an.

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