Neues Attentat auf Trump: Die Ära der Gewalt hat begonnen

Von Kalliopi Sioltsidou

Als Donald Trump im Jahr 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, nur knapp einer tödlichen Kugel entging, hielt die Welt für einen Augenblick den Atem an. Selbst eingefleischte Trump-Gegner waren erschüttert. Der geplante Anschlag in Florida wenige Monate später erregte weniger Aufsehen, da er frühzeitig entdeckt und vereitelt wurde. Dennoch bangte die große Mehrheit der Menschen erneut um die Sicherheit des Präsidentschaftskandidaten.

Jetzt, nach dem vereitelten Attentat beim Pressedinner in Washington, D.C., dem vierten Mordversuch auf Donald Trump innerhalb von zwei Jahren, ist die Reaktion in der Bevölkerung eine völlig andere. Gleichmütig. Emotionslos. Warum ist das so? Weil die Welt, in der wir leben, sich verändert hat. Und weil wir ein großes Stück desillusionierter sind.

Das Wunder von Butler

Für viele, die sich ein Ende von Wokeness, Klimawahn und WEF-Ideen wie „you will own nothing and be happy” wünschten, war Trump ein Hoffnungsträger. Viele sahen durchaus Trumps Defizite als Politiker, fanden es jedoch verschmerzbar, wenn er als US-Präsident die Welle des ideologiegetriebenen Wahnsinns, die über uns hinwegrollte, zumindest teilweise stoppen würde. 2024 war das Jahr der Hoffnung. Und als wir sahen, wie Trump buchstäblich um Millimeter dem Tod entkam und sich Minuten später als Kämpfer der Öffentlichkeit zeigte, wodurch eines der zweifellos ikonischsten Bilder des 21. Jahrhunderts entstand, stockte uns der Atem.

Es war nicht nur das Leben eines Mannes, das da um ein Haar ausgelöscht worden wäre. Es war unsere aller Freiheit, unsere aller Zukunft. Trump war, weit über die US-Grenzen hinaus, zum Helden des Anti-Establishments geworden, und mit unserem Helden wäre auch unsere Freiheit gestorben. Nun durfte sie weiterleben. So oder so ähnlich war die Stimmung in den Monaten vor der US-Wahl.

Der Sieg war groß – die Ernüchterung noch größer

Und dann geschah das, was Establishmentkritiker so sehnlichst erhofft hatten: Trump siegte, und er siegte deutlich: Er gewann alle Swing States und die „Popular Vote”. Doch mit dem Amtsantritt kam bald die Ernüchterung: Elon Musk setzte DOGE um, sein Programm zur effizienteren Allokation von Staatsgeldern … und scheiterte. Er stieg aus, lieferte sich eine kurze, aber intensive Schlammschlacht mit Trump. Erste Bombardements des Irans. Die Epstein-Akten. Das Maduro-Kidnapping. Die Grönland-Affäre. Und dann: der Krieg mit dem Iran.

Seine Wähler hätten Trump sicher verziehen, wenn er nicht alles eins zu eins umgesetzt hätte, was er versprach. Dass er jedoch in so wichtigen Fragen wie militärischen Interventionen im Ausland und den Epstein-Akten nahezu das Gegenteil von dem tat, was er versprach, und obendrein noch seine loyalsten Gefolgsleute und Wähler beschimpfte, wenn sie ihn kritisierten – das kostete ihn Sympathien. Nicht einmal seine eigentlich recht erfolgreiche Grenzschutz- und Abschiebepolitik und seine energischen – und in Teilen nicht unerfolgreichen – Versuche, die Wokeness aus Konzernen und Universitäten zu vertreiben, können dies wettmachen.

Trump wird weiter gefeiert – nur nicht von seinen Wählern

Freilich: Die proisraelische Lobby und Fox News feiern den Präsidenten nach wie vor. Das ist kein Wunder, denn Trumps Außenpolitik ist von israelischen Interessen im Nahen Osten bestimmt und verkörpert genau jene alte republikanische Neocon-Ideologie. Im Inland hat er sich mit der radikalen Unterdrückung jeder Kritik an Israel vom Lehrbuch der woken Cancel Culture inspirieren lassen. Seine Wählerbasis sieht vor allem „Israel first” statt „America first”. Dass Trump bei den Zwischenwahlen eine Niederlage droht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Doch auch wenn dies im Zweiparteiensystem der USA unweigerlich bedeutet, dass die Demokraten gewinnen werden, bedeutet dies keine Hinwendung zu einer anderen Partei. Die meisten Menschen sind schlicht zu der Überzeugung gelangt, dass Politik eine Zirkusveranstaltung ist, bei der sie bloß Zuschauer sind. Und sie sind es leid, brav zu klatschen, wenn man ihnen ein Applaus-Schildchen hochhält. Und das gilt nicht nur für die US-Amerikaner, sondern gleichermaßen für diejenigen, die weltweit auf Trump als Hoffnungsträger gesetzt haben. Nun fragen Sie sich vielleicht: Was hat das mit dem Attentat zu tun, das gerade in Washington geschehen ist?

Kein Glaube, keine Liebe, keine Hoffnung mehr

Ich denke, eine ganze Menge. Denn wenn man einen kurzen Blick in die Kommentarspalten wirft, findet man dort keine Sorge, kein Mitleid, keine Angst, wie damals in Butler. Es finden sich vor allem Kommentare, die das Ganze als False-Flag-Operation brandmarken und sich darüber mokieren, wie „schlecht inszeniert” sie sei. Viele fragen sich, ob der historische Ort (vor 40 Jahren wurde ebendort ein Attentat auf Ronald Reagan verübt) und der Zeitpunkt (Trump steht unter Druck wie nie) wirklich zufällig seien oder ob man sich im Team Trump überlegt habe, dass man so noch einmal das Ruder herumreißen könne.

Fest steht natürlich, dass wir uns wieder einmal wundern müssen, wie nah Terroristen ihrem Ziel kommen, bevor jemand eingreift – der Täter konnte ohne Probleme eindringen und hat quasi vor aller Augen seine Waffe zusammengebaut. Der Vizepräsident wurde sehr schnell evakuiert, während Trump noch am Tisch saß. Wie kann so etwas sein?

Vorwürfe, es handele sich um eine Inszenierung, überraschen nicht. Die Bevölkerung der USA hat in den letzten Monaten vor allem zur Kenntnis nehmen müssen: Allem Gerede von Freiheit und Demokratie zum Trotz zählen ihre Stimme und ihr Wählerwille nicht. Die Aufklärung des Mordes an Charlie Kirk wird seltsam sabotiert, und die unwahrscheinlichsten Szenarien werden als unumstößliche Wahrheiten ausgegeben, die man um Himmels willen nicht anzweifeln darf; die Wahrheit über das Epstein-Netzwerk wird nie ans Licht kommen; und auch an der Aufklärung des Attentats auf ihn selbst in Butler, Pennsylvania, zeigt Trump auffällig wenig Interesse. All dies irritiert und empört die Trump-Basis, die nicht zu Unrecht das Gefühl hat, man habe sie für dumm verkauft.

Eine zur Gänze ermüdete Nation

Es sei dahingestellt, ob die Vorwürfe der „Inszenierung” und „False Flag” gerechtfertigt sind oder nicht. Als Symptom einer vom politischen Establishment zur Gänze ermüdeten und seiner überdrüssigen Nation – und westlichen Welt – sind sie relevant. Sie zeigen eine gefährliche Entfremdung der Bürger von ihren politischen Strukturen. Und diese ist voll und ganz berechtigt, weil ebendiese Strukturen ihre Basisaufgabe ignorieren, ja, geradezu verächtlich machen: die Repräsentation derer, die sie gewählt haben.

Donald Trump ist jedoch nur ein besonders schillerndes Beispiel für einen Prozess, der gerade sämtliche westlichen Demokratien in Rekordzeit zersetzt. Trump ist – wie ich meine – geradezu eine tragische Figur, weil er das Potenzial zum Besseren gehabt, sich jedoch verkalkuliert und auf einige falsche Pferde gesetzt hat.

Das Phänomen Trump wirkt, wie ich eingangs sagte, weit über die USA hinaus und auch bei uns. Zum einen, weil er eben der Präsident der USA ist, der, ob es uns passt oder nicht, noch der Hegemon der westlichen Hemisphäre ist. Zum anderen, weil er es geschafft hat, systemkritischen Menschen im gesamten Westen Hoffnung zu geben, die er nun enttäuscht hat. In der EU blüht uns aber vielerorts sicherlich noch unser eigener Trump

Von Kalliopi Sioltsidou

Als Donald Trump im Jahr 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, nur knapp einer tödlichen Kugel entging, hielt die Welt für einen Augenblick den Atem an. Selbst eingefleischte Trump-Gegner waren erschüttert. Der geplante Anschlag in Florida wenige Monate später erregte weniger Aufsehen, da er frühzeitig entdeckt und vereitelt wurde. Dennoch bangte die große Mehrheit der Menschen erneut um die Sicherheit des Präsidentschaftskandidaten.

Jetzt, nach dem vereitelten Attentat beim Pressedinner in Washington, D.C., dem vierten Mordversuch auf Donald Trump innerhalb von zwei Jahren, ist die Reaktion in der Bevölkerung eine völlig andere. Gleichmütig. Emotionslos. Warum ist das so? Weil die Welt, in der wir leben, sich verändert hat. Und weil wir ein großes Stück desillusionierter sind.

Das Wunder von Butler

Für viele, die sich ein Ende von Wokeness, Klimawahn und WEF-Ideen wie „you will own nothing and be happy” wünschten, war Trump ein Hoffnungsträger. Viele sahen durchaus Trumps Defizite als Politiker, fanden es jedoch verschmerzbar, wenn er als US-Präsident die Welle des ideologiegetriebenen Wahnsinns, die über uns hinwegrollte, zumindest teilweise stoppen würde. 2024 war das Jahr der Hoffnung. Und als wir sahen, wie Trump buchstäblich um Millimeter dem Tod entkam und sich Minuten später als Kämpfer der Öffentlichkeit zeigte, wodurch eines der zweifellos ikonischsten Bilder des 21. Jahrhunderts entstand, stockte uns der Atem.

Es war nicht nur das Leben eines Mannes, das da um ein Haar ausgelöscht worden wäre. Es war unsere aller Freiheit, unsere aller Zukunft. Trump war, weit über die US-Grenzen hinaus, zum Helden des Anti-Establishments geworden, und mit unserem Helden wäre auch unsere Freiheit gestorben. Nun durfte sie weiterleben. So oder so ähnlich war die Stimmung in den Monaten vor der US-Wahl.

Der Sieg war groß – die Ernüchterung noch größer

Und dann geschah das, was Establishmentkritiker so sehnlichst erhofft hatten: Trump siegte, und er siegte deutlich: Er gewann alle Swing States und die „Popular Vote”. Doch mit dem Amtsantritt kam bald die Ernüchterung: Elon Musk setzte DOGE um, sein Programm zur effizienteren Allokation von Staatsgeldern … und scheiterte. Er stieg aus, lieferte sich eine kurze, aber intensive Schlammschlacht mit Trump. Erste Bombardements des Irans. Die Epstein-Akten. Das Maduro-Kidnapping. Die Grönland-Affäre. Und dann: der Krieg mit dem Iran.

Seine Wähler hätten Trump sicher verziehen, wenn er nicht alles eins zu eins umgesetzt hätte, was er versprach. Dass er jedoch in so wichtigen Fragen wie militärischen Interventionen im Ausland und den Epstein-Akten nahezu das Gegenteil von dem tat, was er versprach, und obendrein noch seine loyalsten Gefolgsleute und Wähler beschimpfte, wenn sie ihn kritisierten – das kostete ihn Sympathien. Nicht einmal seine eigentlich recht erfolgreiche Grenzschutz- und Abschiebepolitik und seine energischen – und in Teilen nicht unerfolgreichen – Versuche, die Wokeness aus Konzernen und Universitäten zu vertreiben, können dies wettmachen.

Trump wird weiter gefeiert – nur nicht von seinen Wählern

Freilich: Die proisraelische Lobby und Fox News feiern den Präsidenten nach wie vor. Das ist kein Wunder, denn Trumps Außenpolitik ist von israelischen Interessen im Nahen Osten bestimmt und verkörpert genau jene alte republikanische Neocon-Ideologie. Im Inland hat er sich mit der radikalen Unterdrückung jeder Kritik an Israel vom Lehrbuch der woken Cancel Culture inspirieren lassen. Seine Wählerbasis sieht vor allem „Israel first” statt „America first”. Dass Trump bei den Zwischenwahlen eine Niederlage droht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Doch auch wenn dies im Zweiparteiensystem der USA unweigerlich bedeutet, dass die Demokraten gewinnen werden, bedeutet dies keine Hinwendung zu einer anderen Partei. Die meisten Menschen sind schlicht zu der Überzeugung gelangt, dass Politik eine Zirkusveranstaltung ist, bei der sie bloß Zuschauer sind. Und sie sind es leid, brav zu klatschen, wenn man ihnen ein Applaus-Schildchen hochhält. Und das gilt nicht nur für die US-Amerikaner, sondern gleichermaßen für diejenigen, die weltweit auf Trump als Hoffnungsträger gesetzt haben. Nun fragen Sie sich vielleicht: Was hat das mit dem Attentat zu tun, das gerade in Washington geschehen ist?

Kein Glaube, keine Liebe, keine Hoffnung mehr

Ich denke, eine ganze Menge. Denn wenn man einen kurzen Blick in die Kommentarspalten wirft, findet man dort keine Sorge, kein Mitleid, keine Angst, wie damals in Butler. Es finden sich vor allem Kommentare, die das Ganze als False-Flag-Operation brandmarken und sich darüber mokieren, wie „schlecht inszeniert” sie sei. Viele fragen sich, ob der historische Ort (vor 40 Jahren wurde ebendort ein Attentat auf Ronald Reagan verübt) und der Zeitpunkt (Trump steht unter Druck wie nie) wirklich zufällig seien oder ob man sich im Team Trump überlegt habe, dass man so noch einmal das Ruder herumreißen könne.

Fest steht natürlich, dass wir uns wieder einmal wundern müssen, wie nah Terroristen ihrem Ziel kommen, bevor jemand eingreift – der Täter konnte ohne Probleme eindringen und hat quasi vor aller Augen seine Waffe zusammengebaut. Der Vizepräsident wurde sehr schnell evakuiert, während Trump noch am Tisch saß. Wie kann so etwas sein?

Vorwürfe, es handele sich um eine Inszenierung, überraschen nicht. Die Bevölkerung der USA hat in den letzten Monaten vor allem zur Kenntnis nehmen müssen: Allem Gerede von Freiheit und Demokratie zum Trotz zählen ihre Stimme und ihr Wählerwille nicht. Die Aufklärung des Mordes an Charlie Kirk wird seltsam sabotiert, und die unwahrscheinlichsten Szenarien werden als unumstößliche Wahrheiten ausgegeben, die man um Himmels willen nicht anzweifeln darf; die Wahrheit über das Epstein-Netzwerk wird nie ans Licht kommen; und auch an der Aufklärung des Attentats auf ihn selbst in Butler, Pennsylvania, zeigt Trump auffällig wenig Interesse. All dies irritiert und empört die Trump-Basis, die nicht zu Unrecht das Gefühl hat, man habe sie für dumm verkauft.

Eine zur Gänze ermüdete Nation

Es sei dahingestellt, ob die Vorwürfe der „Inszenierung” und „False Flag” gerechtfertigt sind oder nicht. Als Symptom einer vom politischen Establishment zur Gänze ermüdeten und seiner überdrüssigen Nation – und westlichen Welt – sind sie relevant. Sie zeigen eine gefährliche Entfremdung der Bürger von ihren politischen Strukturen. Und diese ist voll und ganz berechtigt, weil ebendiese Strukturen ihre Basisaufgabe ignorieren, ja, geradezu verächtlich machen: die Repräsentation derer, die sie gewählt haben.

Donald Trump ist jedoch nur ein besonders schillerndes Beispiel für einen Prozess, der gerade sämtliche westlichen Demokratien in Rekordzeit zersetzt. Trump ist – wie ich meine – geradezu eine tragische Figur, weil er das Potenzial zum Besseren gehabt, sich jedoch verkalkuliert und auf einige falsche Pferde gesetzt hat.

Das Phänomen Trump wirkt, wie ich eingangs sagte, weit über die USA hinaus und auch bei uns. Zum einen, weil er eben der Präsident der USA ist, der, ob es uns passt oder nicht, noch der Hegemon der westlichen Hemisphäre ist. Zum anderen, weil er es geschafft hat, systemkritischen Menschen im gesamten Westen Hoffnung zu geben, die er nun enttäuscht hat. In der EU blüht uns aber vielerorts sicherlich noch unser eigener Trump-Moment

Dieser Trump-Moment. Viele, die jetzt auf rechtskonservative Alternativen setzen – ob in Deutschland, Frankreich oder anderen Staaten –, werden vermutlich am Ende genauso enttäuscht sein wie Trumps Wähler. Denn das Muster wiederholt sich: Ein vermeintlicher Außenseiter verspricht radikale Veränderung, wird aber nach der Machtübernahme vom System vereinnahmt oder zeigt sein wahres Gesicht.

Spiegelbild der Endzeit des liberalen Westens

Die gänzlich veränderten Reaktionen der Bevölkerung auf die vier Attentate auf den US-Präsidenten sind also nicht bloß Indikatoren einer oberflächlichen Unzufriedenheit mit Trumps politischem Kurs. Sie sind Zeichen von Desillusionierung, Enttäuschung und ein Stück weit auch von Hoffnungslosigkeit. Kurz gesagt, sind sie eine Art Spiegelbild der Endzeit des liberalen Westens. Und wir leben in einer anderen Welt als noch vor knapp zwei Jahren in Butler, Pennsylvania.

Damals gab es noch die Illusion, dass ein einzelner Mann das Ruder herumreißen könnte. Heute ist die Ernüchterung allgegenwärtig. Die Menschen haben gelernt, dass selbst ein Präsident, der dem Establishment die Stirn bieten wollte, letztlich in denselben Fallstricken landet wie seine Vorgänger. Die strukturellen Probleme sind tiefer verwurzelt, als dass eine einzelne Person sie lösen könnte.

Das erschütternde am jüngsten Attentat ist nicht die Tat selbst, sondern die Gleichgültigkeit, mit der sie aufgenommen wird. In Butler stockte der Welt noch der Atem. Jetzt zucken wir nur noch mit den Schultern. Dieser Wandel sagt mehr über unseren kollektiven Gemütszustand aus als jede Wahlanalyse oder Meinungsumfrage. Er offenbart eine tiefe Entfremdung von den politischen Prozessen, die unser Leben bestimmen sollen.

Vielleicht ist das die eigentliche Tragödie: Nicht dass Trump zum Ziel von Attentaten wird, sondern dass uns das nichts mehr bedeutet. Wir haben aufgehört, an die Kraft der Politik zu glauben. Wir haben aufgehört, an Veränderung zu glauben. Und wir haben aufgehört, an diejenigen zu glauben, die sie versprechen.

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