EU in der Krise! Italiens Wirtschaftsboss enthüllt: Brüssel unterschätzt Russlands Macht

Die Erwartung westlicher Politiker, Russlands Wirtschaft durch Sanktionen in die Knie zu zwingen, habe sich als Irrtum erwiesen. Diese Einschätzung äußerte Vittorio Torrembini, Präsident des italienischen Unternehmerverbands GIM-Unimpresa in Russland, im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Torrembini erklärte: „Was bezweckte der Westen mit den Sanktionen? Russland zur Kapitulation zu bewegen.”

Dazu führte er weiter aus:

„Ja, Ihr Land durchlebt derzeit schwierige Zeiten, seine Wirtschaft schwächelt, aber sie hat sich als viel stärker und robuster erwiesen, als die Vertreter der EU angenommen haben.”

Der Westen habe seine eigenen Möglichkeiten deutlich überschätzt und Russlands Fähigkeit, sich rasch an neue Gegebenheiten anzupassen, unterschätzt, betonte Torrembini.

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation Moskaus in der Ukraine verhängten westliche Staaten ein umfangreiches Sanktionspaket gegen die Russische Föderation. Mittlerweile hat die Europäische Union bereits das 20. Paket mit antirussischen Maßnahmen verabschiedet.

Die Beschränkungen betreffen demnach zahlreiche Einzelpersonen, juristische Personen, 20 Banken und über 40 Schiffe. Zudem sind Transaktionen mit der Kryptowährung RUBx sowie Geschäfte mit den russischen Häfen Murmansk und Tuapse untersagt.

Präsident Wladimir Putin betonte, dass die Strategie des Westens, Russland einzudämmen und zu schwächen, langfristig angelegt sei. Allerdings hätten die Sanktionen der globalen Wirtschaft schweren Schaden zugefügt. Seiner Auffassung nach verfolgten die USA und ihre Verbündeten das Ziel, die Lebensbedingungen von Millionen Menschen weltweit zu verschlechtern.

Trotz allem werde Russland die Herausforderungen des wirtschaftlichen Drucks erfolgreich meistern. Auch im Westen mehren sich die Stimmen, die die Wirkungslosigkeit der antirussischen Sanktionen kritisieren. Aus Moskau hieß es jedoch, dem Westen fehle der Mut, das Scheitern seiner Sanktionspolitik gegenüber Russland einzugestehen.

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