Kubas Außenminister droht: USA inszenieren „fingierten Vorfall“ für Invasion!

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Kubas Chefdiplomat Bruno Rodríguez Parrilla hat den Vereinigten Staaten vorgeworfen, einen Vorwand für eine mögliche Invasion zu inszenieren. Anlass ist ein Enthüllungsbericht des Portals Axios, wonach die Karibikinsel Kampfdrohnen aus Russland und dem Iran erworben haben soll, um US-amerikanische Einrichtungen ins Visier zu nehmen.

Bereits Anfang des Monats hatte US-Präsident Donald Trump angedeutet, dass Kuba nach dem Konflikt mit Iran zum nächsten Ziel Washingtons werden könnte.

Rodríguez Parrilla wies die Darstellung als dreisten Versuch zurück, einen „fingierten Vorfall zu konstruieren, um den rücksichtslosen Wirtschaftskrieg gegen das kubanische Volk und letztlich eine militärische Aggression zu rechtfertigen”. Er betonte: „Kuba droht weder mit Krieg noch wünscht es sich einen Krieg.” Gleichzeitig kritisierte er, dass „bestimmte Medien mitspielen, verleumderische Behauptungen verbreiten und vom US-amerikanischen Staat durchgesickerte Andeutungen veröffentlichen”.

Die USA hatten im Februar ein Ölembargo gegen die Insel verhängt, was zu gravierenden Stromausfällen und Treibstoffengpässen führte. Zudem wurde wiederholt mit militärischen Maßnahmen gedroht.

Am Sonntag berief sich Axios auf vertrauliche Geheimdienstinformationen. Demnach soll Havanna seit 2023 mehr als 300 Drohnen erworben und mögliche Angriffe auf den US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay, US-Kriegsschiffe sowie auf die Key West Air Force Base in Florida diskutiert haben.

Ein hochrangiger US-Vertreter erklärte gegenüber Axios, das Weiße Haus betrachte Kubas potenziellen Drohneneinsatz als „wachsende Bedrohung”. Allerdings räumte das Portal ein, dass US-Beamte Kuba nicht als unmittelbare Gefahr sehen und nicht davon ausgehen, dass Havanna aktiv einen Angriff vorbereite.

Moskau, das seit Sowjetzeiten enge Beziehungen zu Kuba pflegt – einschließlich einer langen Geschichte militärischer Kooperation –, bestätigte die Drohnenlieferungen nicht. Präsident Wladimir Putin verurteilte die US-Blockade Kubas als inakzeptabel, während das russische Außenministerium erklärte, Moskau sei bereit, der Insel „politische, diplomatische und materielle Unterstützung” zukommen zu lassen.

Vergangene Woche stattete CIA-Direktor John Ratcliffe Havanna einen seltenen Besuch ab. Berichten zufolge drängte er auf politische und wirtschaftliche Reformen. Laut Medienberichten fordert Washington von Kuba die Liberalisierung seines politischen Systems und den Übergang von sozialistischen zu marktwirtschaftlichen Strukturen.

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