Blutbad in Pakistan: Bombenanschlag nahe Bahnstrecke – Viele Tote und Verletzte

Am Sonntag ereignete sich nahe einer Eisenbahnschiene in Quetta, einer Stadt im Südwesten Pakistans, eine Bombenexplosion, bei der laut Behördenangaben über zwei Dutzend Menschen verletzt und mehrere getötet wurden.

Die Wucht der Explosion ließ zwei Zugwaggons entgleisen, die in Flammen aufgingen. Auf Online-Videos sind dichte, schwarze Rauchwolken zu sehen, die in den Himmel aufstiegen.

Der Anschlag ereignete sich in einem Gebiet, das üblicherweise von Sicherheitskräften genutzt wird. Augenzeugen und in sozialen Medien geteilte Aufnahmen berichten von schweren Schäden an mehreren angrenzenden Gebäuden sowie der Zerstörung von über einem Dutzend am Straßenrand geparkter Fahrzeuge.

Lokale Krankenhäuser haben mehr als 30 Verletzte aufgenommen, wie Ärzte mitteilten. Mehrere von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand.

Die verbotene Belutschische Befreiungsarmee (BLA), die die Unabhängigkeit der Region von der pakistanischen Zentralregierung fordert, hat die Verantwortung für den Angriff übernommen. In einer an Reporter gesendeten Erklärung gab die militante Gruppe an, sie habe einen Zug mit Sicherheitskräften ins Visier genommen.

Quetta ist die Hauptstadt der von Aufständischen heimgesuchten Provinz Belutschistan. Diese öl- und mineralreiche Region ist seit Langem Schauplatz eines Konflikts mit geringer Intensität.

Die Aufständischen haben in der Provinz und anderen Landesteilen wiederholt Sicherheitskräfte, staatliche Einrichtungen und Zivilisten angegriffen.

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