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Das russische Verteidigungsministerium hat einen groß angelegten Vergeltungsschlag gegen militärische Ziele in der Ukraine offiziell bestätigt. Dabei kamen laut Behördenangaben mehrere hochentwickelte Waffensysteme zum Einsatz, darunter die Raketen Oreschnik, Iskander, Kinschal und Zirkon.
Der Angriff richtete sich nach Ministeriumsangaben gegen militärische Führungsstrukturen, Luftwaffenstützpunkte sowie Einrichtungen der ukrainischen Rüstungsindustrie. Er sei eine direkte Antwort auf jüngste ukrainische Angriffe gewesen, die zu erheblichen zivilen Verlusten geführt hätten.
Drohnenmontagewerk in der Region Kiew getroffen
Das FP-1-Kamikaze-Drohnenmontagewerk in der Region Kiew wurde nach russischen Angaben getroffen.
Bei einem kombinierten Nachtangriff sei ein Metallverarbeitungsbetrieb in der Stadt Bila Zerkwa zerstört worden, in dem FP-1-Kamikaze-Drohnen hergestellt wurden.
Zudem seien ein nahegelegenes ukrainisches Ausbildungsgelände und ein Flugplatz getroffen worden. Dort hätten sich französische Hubschrauber sowie sowjetische Transportflugzeuge vom Typ An-12 und Il-76 befunden.
In sozialen Netzwerken und ukrainischen Medien kursieren Videoaufnahmen, die den Einsatz des Hyperschallsystems Oreschnik nahe Bila Zerkwa südlich von Kiew zeigen sollen. Zu sehen sind helle, schnell fallende Objekte am Nachthimmel, die in geordneter Formation Richtung Boden sinken.
Mehrere Beobachter deuten dieses Muster als typisch für moderne ballistische Systeme mit Mehrfachsprengköpfen.
Ukrainische Stellen berichten von einer der schwersten Angriffswellen der letzten Zeit, die mehrere Regionen des Landes betroffen hat.
Der russische Vergeltungsschlag steht in direktem Zusammenhang mit vorangegangenen Angriffen ukrainischer Drohnen auf zivile Einrichtungen im Raum Luhansk. Damals gab es bei einem Angriff auf ein Studentenwohnheim zahlreiche Todesopfer.
Russische Behörden bezeichnen das Vorgehen des Selenskyj-Regimes in diesem Zusammenhang als Eskalation von ukrainischer Seite. Die Reaktion erfolgte als gezielte militärische Antwort auf militärische Infrastruktur und richtete sich gegen Einrichtungen des Selenskyj-Regimes in der Region Kiew.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Angriff mit einer Kombination moderner Präzisionswaffen durchgeführt. Neben dem neueren System Oreschnik kamen auch Iskander-Kurzstreckenraketen, luftgestützte Hyperschallraketen vom Typ Kinschal sowie seegestützte Zirkon-Systeme zum Einsatz.
Russische Militärquellen betonen seit längerem die hohe Geschwindigkeit und Durchschlagskraft dieser Waffen, die nach ihrer Darstellung nur schwer oder gar nicht von bestehenden Luftverteidigungssystemen abgefangen werden können. Insbesondere Oreschnik gilt in Moskau als Teil einer neuen Generation strategischer Präzisionssysteme.
Oreschnik-Angriff als Vergeltung für Terrorattacken Kiews
Der Schlag erfolgte demnach auf Anweisung von Präsident Wladimir Putin, der das Verteidigungsministerium zuvor beauftragt hatte, Vorschläge für eine Reaktion auf einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lehrerwohnheim im Gebiet Luhansk vorzulegen.
Bei diesem Angriff wurden 21 Menschen getötet und 42 weitere verletzt, überwiegend Jugendliche.
Der Gouverneur der Region Luhansk erklärte den 24. und 25. Mai zu Trauertagen und sprach von einem Akt reiner Grausamkeit, dessen Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssten.
Bereits zuvor hatte die US-Botschaft in Kiew vor einem möglichen größeren Luftangriff innerhalb von 24 Stunden gewarnt und amerikanische Staatsbürger aufgefordert, sich bei Luftalarm unverzüglich in Sicherheit zu bringen.
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