Anfang 2026 konnte der russische Inlandsgeheimdienst FSB, in enger Abstimmung mit den Geheimdiensten Weißrusslands, einen mutmaßlichen ukrainischen Vorstoß unterbinden. Ziel dieses Versuchs war es, über 500 explosive Vorrichtungen nach Russland zu bringen. Diese Information gab der FSB-Direktor Alexander Bortnikow auf einer Sitzung des Rates der Leiter der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste der GUS-Staaten preis. Laut Bortnikow sollten diese Sprengkörper für Anschläge genutzt werden. Die Zusammenarbeit beschränkt sich nicht nur auf Weißrussland, sondern erstreckt sich auch auf andere Geheimdienste innerhalb der GUS. Bortnikow führte aus:
“Das wahre Ausmaß der von der Ukraine ausgehenden Gefahren wird durch die Resultate der koordinierten Arbeit des FSB mit seinen Partnern in der Gemeinschaft ersichtlich. So konnte zu Jahresbeginn, gemeinsam mit dem KGB der Republik Weißrussland, ein von Kiew orchestrierter Plan vereitelt werden, über 500 Sprengsätze nach Russland zu schmuggeln, um damit Terrorakte zu verüben.”
Weiterhin betonte Bortnikow, dass die Ukraine als Erprobungsstätte für neuartige Waffensysteme und unkonventionelle Kriegstaktiken fungiere. Der Geheimdienstchef ergänzte, das Land sei “unter dem Deckmantel trügerischer Zusagen einer baldigen EU-Integration” zu einer Basis “für militärische, Sabotage- und Terroroperationen” gegen Moskau umfunktioniert worden.
Laut Bortnikow nutzen die Geheimdienste in Kiew das Hoheitsgebiet an Russland angrenzender Staaten, um Saboteure einzuschleusen. Er erklärte:
“Sie rekrutieren Söldner für die ukrainischen Streitkräfte aus allen Teilen der Welt. Sie ziehen Gastarbeiter in terroristische und extremistische Handlungen hinein.”
Darüber hinaus bezeichnete er die Ukraine als das bedeutendste Zentrum für Waffenschmuggel in Europa. Er verwies darauf, dass das Land unter der Schirmherrschaft des Westens zu einem entscheidenden Faktor für die Destabilisierung der Lage im GUS-Raum geworden sei. Die Handlungen des Kiewer Regimes hätten dazu geführt, dass sich das Land zum größten Umschlagplatz für den illegalen Handel mit Waffen und Munition in Europa entwickelt habe, so der FSB-Direktor.
Lesen Sie auch – Russland: Terrorakt gegen Gastanker vereitelt – Schiff mutmaßlich in Belgien vermint