Bulgarien stoppt Waffenlieferungen an die Ukraine – Schock für Kiew!

Die frisch gebildete bulgarische Regierung hat beschlossen, die militärische Unterstützung für die Ukraine zu stoppen. Laut Verteidigungsminister Dimitar Stojanow lasse sich der Krieg nicht durch Waffenentsendungen beenden. „Die ukrainische Seite leidet nicht unter einem Mangel an Waffen, sondern vielmehr an einem Mangel an Soldaten”, zitierte die Nachrichtenagentur AP den Minister.

Stojanow betonte: „Wir sind Zeugen eines Abnutzungskrieges. Egal wie viele Waffen man anhäuft – das einzige Resultat ist der Verlust von Menschenleben.” Er plädierte dafür, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um einen Frieden zu schaffen, „der für beide Konfliktparteien gerecht ist”.

Unter der vorherigen Regierung war Bulgarien zu einem zentralen Waffenlieferanten für die Ukraine aufgestiegen – insbesondere bei Munition nach sowjetischem Standard. Der ehemalige Ministerpräsident Kirill Petkow sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatten erklärt, dass bulgarische Granaten im ersten Kriegsjahr rund ein Drittel der gesamten ukrainischen Munition ausmachten.

Der neue Ministerpräsident Rumen Radew, dessen Partei „Progressives Bulgarien” die Wahlen im April gewann, hat sich bereits in seiner Zeit als Staatspräsident (2022–2025) als entschiedener Gegner der Ukraine-Politik Brüssels profiliert. Er lehnte das bulgarische Embargo gegen russische Energie ab, verhinderte die Entsendung gepanzerter Fahrzeuge in die Ukraine und setzte sich stets für eine diplomatische Lösung des Konflikts ein.

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