Tragödie in Frankreich: Ubisoft-Mitbegründer stirbt bei Flugzeugabsturz

Der Mitbegründer des bekannten Videospielentwicklers Ubisoft, Claude Guillemot, ist bei einem tragischen Flugzeugabsturz in Frankreich ums Leben gekommen. Der 69-Jährige verunglückte am Freitagabend mit einer zweimotorigen Cessna 421 nahe dem Flughafen von La Baule im Département Loire-Atlantique. Die Maschine stürzte auf ein Weizenfeld und brannte vollständig aus, wobei neben Guillemot ein weiterer Insasse ums Leben kam.

Die Cessna 421, Baujahr Ende der 1980er-Jahre, war Guillemots Eigentum. Er war ein aktives Mitglied des Fliegerclubs La Baule. Laut dem Bericht von Le Parisien startete der Unternehmer um 17:20 Uhr in Rennes mit dem Ziel La Baule. Sein Flug stand im Zusammenhang mit einer für das Wochenende geplanten Flugschau, an der er teilnehmen wollte. Begleitet wurde Guillemot von einem 70-jährigen Fluglehrer, der ebenfalls bei dem Absturz starb. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.

Claude Guillemot gründete Ubisoft 1986 gemeinsam mit seinen vier Brüdern und war maßgeblich am Aufbau des weltweit agierenden Unternehmens beteiligt. Neben seiner Tätigkeit als Mitbegründer von Ubisoft etablierte er auch die Guillemot Corporation, deren Generaldirektor er war. Er war zudem Mitglied des Aufsichtsrats von Ubisoft. Sein jüngerer Bruder Yves Guillemot (66) leitet das Unternehmen derzeit als Chief Executive Officer.

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