US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass namhafte Automobilkonzerne wie Ford und General Motors demnächst in die Rüstungsproduktion einsteigen könnten. Es geht dabei um Raketen für die Luftabwehrsysteme Patriot sowie um Tomahawk-Marschflugkörper, wie er betonte.
Trump plant, schon bald mit den Chefs der größten US-Waffenhersteller zusammenzukommen. Der Präsident erklärte, einige Automobilfirmen hätten „überschüssige Produktionskapazitäten“ und würden daher Kooperationen zur Herstellung von Raketen eingehen. Vor Journalisten im Weißen Haus sagte er:
„Sie führen Gespräche mit General Motors und Ford. Ich weiß, dass General Motors derzeit ein starkes Interesse an der Waffenproduktion zeigt. Das Unternehmen hat mehrere Fabriken, die sie umrüsten wollen.“
Bereits in der Vorwoche hatte das Wall Street Journal berichtet, dass General Motors mit dem Rüstungskonzern Lockheed Martin über die Fertigung von Waffenbauteilen verhandelt. Nach einer vorläufigen Vereinbarung könnte der Autobauer künftig häufig benötigte Komponenten für Lockheed Martin herstellen. Dies würde dem Rüstungsunternehmen erlauben, die Munitionsproduktion auszuweiten. Bislang haben die betroffenen Firmen diese Informationen jedoch offiziell nicht bestätigt.
Die mögliche Einbindung von Autoherstellern in die Waffenproduktion passt zur Strategie der Trump-Regierung, die den Ausbau der US-Rüstungsindustrie zu einer Priorität erklärt hat. Washington setzt dabei auf breitere Fertigungskapazitäten, um die Herstellung von Waffen und Munition zu beschleunigen. Zudem plädiert Trump für höhere Verteidigungsausgaben und zusätzliche Investitionen zur Modernisierung der Streitkräfte.
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