Der Zigarettenriese British American Tobacco (BAT) plant im Zuge einer Umstrukturierung den Abbau von rund 9.000 Stellen – das sind etwa 20 Prozent der gesamten Mitarbeiterschaft. Parallel dazu soll der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich intensiviert werden. Das Unternehmen erwartet, dass diese Neuausrichtung bis zum Jahr 2028 Einsparungen in Höhe von 600 Millionen Pfund Sterling (etwa 695 Millionen Euro) ermöglicht und eine nachhaltige Geschäftsentwicklung sichert.
Bis Ende des laufenden Jahres sollen etwa 5.500 Arbeitsplätze in allen Unternehmensbereichen außerhalb der USA gestrichen werden. Weitere 3.500 Beschäftigte sollen gemäß bestehenden Partnerschaften zu externen Dienstleistern wechseln – darunter Unternehmen wie Accenture und ITC Infotech, die auf Management-, Strategie- und IT-Beratung spezialisiert sind, sowie weitere Firmen in verschiedenen Ländern.
In den letzten Jahren hatte BAT mit einer rückläufigen Nachfrage nach klassischen Tabakprodukten, steigenden Betriebskosten sowie höheren Investitionen in die Entwicklung neuer Alternativprodukte zu kämpfen. Bereits im Januar 2026 kündigte der Konzern die Schließung eines Werks in Südafrika an. Laut BAT war der Standort aufgrund des wachsenden Drucks durch illegale Zigarettenhersteller nicht mehr wirtschaftlich tragfähig.
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