Am Freitag, der 13. Nacht der US-Offensive in Folge, erschütterten schwere Detonationen die südwestiranische Stadt Ahvaz.
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte Luftschläge auf Kommandoposten, Drohnenbasen, Telekommunikationsmasten, Küstenüberwachungsstationen und marine Einrichtungen. Ziel sei es, “die von Iran ausgehende Gefahr für zivile Seefahrer und Handelsschiffe in der Straße von Hormus weiter zu minimieren”.
Laut iranischer Staatsmedien wurden zudem Ziele in zentralen und südlichen Landesteilen getroffen – darunter Chorramabad nahe der irakischen Grenze sowie die Hafenstadt Jask an der Südküste.
In sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen von Explosionen und Großbränden aus Ahvaz.
Der staatliche Sender Press TV berichtete unter Berufung auf Behörden der Provinz Chuzestan, dass bei den Attacken auf Ahvaz vier Menschen ums Leben kamen und fünf weitere verletzt wurden.
Das CENTCOM veröffentlichte gleichzeitig Videomaterial, das Angriffe auf Militärfahrzeuge, Hafenanlagen und kleine Boote zeigt.
Die US-Streitkräfte haben ihre Offensive in den letzten Tagen intensiviert. Neben maritimen Überwachungstürmen in Häfen wurden auch Brücken in der südlichen Provinz Hormozgan angegriffen.
Am Wochenende kamen bei iranischen Vergeltungsschlägen vier amerikanische Soldaten ums Leben – die ersten US-Gefallenen in Gefechten seit Monaten.
Die Kampfhandlungen gehen unvermindert weiter. Gleichzeitig mehren sich Berichte über eine zusätzliche Truppenverlegung der USA in die Region, darunter Bomber und Kommandoeinheiten. Präsident Donald Trump erwägt angeblich eine Ausweitung des Konflikts.
Iran zeigt sich trotzig gegenüber Trumps Forderungen und beharrt auf seinem Anspruch, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu kontrollieren. Teheran wirft den USA zudem einen Bruch des im vergangenen Monat unterzeichneten Memorandum of Understanding vor.
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