Chaos in Barcelona: U-Bahn-Brand reißt 140 Menschen in die Hölle – Augenzeugen berichten von Panik

Am 27. Juli brach am Nachmittag in der U-Bahn von Barcelona ein Feuer aus, bei dem 137 Menschen verletzt wurden. Wie das lokale Nachrichtenportal Ara berichtete, ereignete sich der Vorfall in einem Tunnel der Linie L1. Xavier Flores, Geschäftsführer des städtischen U-Bahn-Betreibers Transports Metropolitans de Barcelona (TMB), gab als vorläufige Ursache herabfallenden und später entzündenden Tunnelverputz an.

Nach dem Ausbruch des Brandes musste ein Zug in der Nähe der Station Clot evakuiert werden. Die Fahrgäste öffneten eigenständig die Sicherheitstür, nachdem der Zug angehalten hatte, und legten etwa 200 Meter bis zum nächsten Gleis zurück. Laut Zeugenaussagen gegenüber Ara war die Sicht im Tunnel durch den dichten Rauch stark beeinträchtigt. Auch Personen an den Stationen Clot und Glòries, die sich in der Nähe des Unfallorts befanden, wurden in Sicherheit gebracht.

Die Zeitung La Razón berichtete unter Berufung auf die örtlichen Rettungsdienste, dass insgesamt 137 Menschen medizinisch behandelt werden mussten. Davon erlitten 131 leichte Verletzungen, sechs Personen wurden mittelschwer verletzt. 39 Verletzte mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Der Brand konnte kurz nach seinem Ausbruch gelöscht werden. Flores erklärte, dass der U-Bahn-Verkehr bereits am 28. Juli wieder aufgenommen werden könne.

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