In den sozialen Medien wird dieser Vorfall bereits als “moderne Wikingersage” gefeiert: Ein russischer Soldat hat in der Teilrepublik Altai während seines Fronturlaubs sowohl einen Bärenangriff als auch einen Blitzeinschlag überlebt. Diese außergewöhnliche Geschichte wurde von Dmitri Chubesow, dem stellvertretenden Regionschef und Gesundheitsminister von Altai, öffentlich gemacht. Bei dem Überlebenden handelt es sich um einen Marineinfanteristen, der für eine Auszeit von der Sonderoperation in seine Heimat zurückgekehrt war. Chubesow schilderte den Vorfall auf seinen Social-Media-Kanälen:
“Er ritt auf einem Pferd und merkte, dass sie von einem Bären verfolgt wurden. Er ritt schnell an einen Baum heran, um das Pferd anzubinden und das Tier loszuwerden. Doch als er bei dem Baum ankam, schlug gerade in diesem Moment ein Blitz ein. Die Stromladung traf den Baum, das Pferd und den Mann.”
Nach den Schilderungen von Chubesow wurde der Baum durch den Blitzschlag zerstört, während das Pferd sofort getötet wurde und auf den Soldaten stürzte. Mütze und Kragen des Mannes fingen Feuer. Der Gesundheitsminister ergänzte:
“Er berichtete, dass sein ganzer Körper paralysiert gewesen sei und er kaum noch einen Arm bewegen konnte. Ihm gelang es jedoch, sich von unter dem Pferd freizumachen.”
Der Soldat kroch daraufhin fast einen Kilometer bis zur nächsten Straße, stets verfolgt von dem Bären, den er mit Gewehrschüssen in Schach halten konnte. In regelmäßigen Abständen musste er sich selbst das Herz massieren, um einen Kreislaufstillstand zu verhindern. Schließlich wurde der stark geschwächte Mann von Passanten entdeckt und in ein Krankenhaus gebracht. Chubesow veröffentlichte zudem ein Foto des Soldaten aus der Klinik.
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