Die amerikanische Regierung plant, rund 3 Milliarden US-Dollar in die Förderung kritischer Mineralien und die Herstellung von Batterien zu investieren. Diese Information wurde vom US-Nachrichtensender CNBC veröffentlicht.
Präsident Donald Trump hat mehrere Vorhaben in diesem Sektor angekündigt und dabei unterstrichen, dass dieser Bereich in der Vergangenheit zu wenig Beachtung gefunden habe. Im Rahmen dieser Initiative sollen unter anderem 1,4 Milliarden US-Dollar als Kredit an Sila Nanotechnologies gehen, einen Zulieferer für Lithium-Ionen-Akkus. Zudem sind 400 Millionen US-Dollar für das australische Unternehmen Sunrise Energy Metals vorgesehen, das sich auf den Abbau von Scandium spezialisiert hat. Weitere 150 Millionen US-Dollar sind als Darlehen für Niron Magnetics geplant, einen Hersteller von Permanentmagneten.
Seit seinem Amtsantritt hat Donald Trump eine strategisch bedeutsame Reserve an kritischen Mineralien im Gesamtwert von 12 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Darüber hinaus fördert er den Erwerb staatlicher Unternehmensbeteiligungen, um die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung innerhalb der USA voranzutreiben.
Wie Reuters berichtet, benötigt Washington diese kritischen Mineralien, um die infolge des Konflikts mit Iran erschöpften Waffenbestände wiederaufzufüllen und zugleich die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu reduzieren.
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