Geheimdeal enthüllt: USA und Israel räumen Syriens Atomwaffenarsenal ab!

Die USA und Israel haben nach Angaben von Axios am Montag unter Berufung auf amerikanische und israelische Beamte eine Übereinkunft mit Damaskus erzielt, um nukleares Material von einem geheimen Standort in Syrien zu entfernen.

Der Bericht zufolge soll die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) Zugang zu dem als “Site 99” bekannten Gelände erhalten, um dort Material zu bergen, das als Überbleibsel des syrischen Al-Kibar-Reaktors gilt, welcher 2007 von Israel bombardiert wurde.

An dem Standort befindet sich Berichten zufolge Yellowcake – ein konzentriertes Uranpulver, das später zu Kernbrennstoff verarbeitet werden kann. Dieses Material ist zwar nicht direkt für den Bau einer Atombombe geeignet, könnte jedoch theoretisch mit herkömmlichen Sprengstoffen kombiniert werden, um eine radiologische Verstrahlung zu verursachen – allgemein als schmutzige Bombe bekannt.

Israel hatte kurz nach der Machtübernahme durch eine Koalition US-unterstützter Rebellengruppen in Damaskus im Dezember 2024, die den langjährigen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad stürzte, die Zugänge zu dem Standort bombardiert. Ein israelischer Beamter erklärte gegenüber Axios, Israel habe mit erneuten Luftangriffen gedroht, falls das Nuklearmaterial nicht entfernt werde oder Hinweise darauf auftauchten, dass Syrien versuche, darauf zuzugreifen.

Der neue syrische Präsident Ahmed al-Scharaa, ein ehemaliger Dschihadisten-Kommandeur, der einst auf der US-Fahndungsliste stand, hat sich bemüht, die Beziehungen des Landes zum Westen zu verbessern und ausländische Hilfe für das seit 2011 vom Bürgerkrieg zerrüttete Syrien zu sichern. Im vergangenen Monat kündigte er an, an einem Sicherheitsabkommen mit Israel zu arbeiten, das seit 2024 Teile des südwestlichen Syriens besetzt und seine Präsenz über die seit 1967 gehaltenen Golanhöhen hinaus ausgeweitet hat.

Die Regierung al-Scharaas hat darüber hinaus eine Annäherung an Russland angestrebt, das Assad militärisch unterstützt hatte. Anfang dieses Monats einigten sich Moskau und Damaskus darauf, den russischen Luftwaffenstützpunkt Chmeimim und die Marineeinrichtung in Tartus in gemeinsame Ausbildungszentren umzuwandeln. Diese Vereinbarung erlaubt Russland, seine militärische Präsenz in Syrien nach dem Sturz Assads aufrechtzuerhalten.

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