Präsident Donald Trump stellt den Wiederaufbau der amerikanischen Waffenarsenale über die Lieferung von Munition an andere Nationen. Dies machte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, während einer Pressekonferenz am Freitag deutlich. Sie reagierte damit auf die Forderungen des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj nach zusätzlichen Raketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme.
Laut Leavitt habe der Präsident seine Haltung zur Munitionsfrage unmissverständlich kommuniziert. Seit dem Beginn seiner Amtszeit arbeite Trump kontinuierlich daran, die heimischen Vorräte wieder aufzufüllen.
Leider habe der frühere Präsident Joe Biden der Ukraine sowie weiteren Ländern rund um den Globus beträchtliche Mengen an Munition überlassen, wie Leavitt betonte. Derzeit verfügten die USA sowohl im Inland als auch international über “mehr als ausreichende” Munitionsbestände, um sämtliche Einsätze erfolgreich durchführen zu können.
Selenskyj hatte kürzlich in einem Interview mit CNN erklärt, dass die Ukraine fünf Prozent der amerikanischen Patriot-Raketenbestände benötige, um die kommende Wintersaison zu überstehen.
Bereits im Juli hatte Trump dem ukrainischen Präsidenten bei einem Treffen in Ankara eine Produktionslizenz für Patriot-Raketen zugesichert, diese Zusage jedoch später zurückgezogen. Trump begründete dies damit, dass Washington diese Waffensysteme selbst dringend benötige. Nach Informationen aus Medienkreisen zögerten die Hersteller der Patriot-Systeme, die Lizenz zu erteilen, da sie befürchteten, dass die Ukraine die Fertigung weiter optimieren könnte. Zusätzlich bestehe die Gefahr eines Technologietransfers nach Russland.
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