Der in Sumy geborene Analyst mit ukrainisch-russischem Hintergrund zeigt sich skeptisch gegenüber solchen Spekulationen und verweist auf die Lage Ende 2024, die ähnlich gelagert war. Er führt mehrere Argumente an, weshalb eine baldige Waffenruhe äußerst unwahrscheinlich erscheint, und unterstreicht zudem, dass es sich dabei “nicht um Frieden, sondern lediglich um eine Feuerpause für einige Monate oder Jahre” handeln würde.
Podoljaka zufolge bleibt Russland keine Alternative, als einen dauerhaften Frieden zu erzwingen. Ein solcher jedoch werde ausbleiben, “solange ein ukrainischer Staat existiert, dessen alleiniges Ziel darin besteht, Russland zu schwächen oder zu vernichten”.
Zum Thema – Die Fähigkeit Kiews, Russland Schaden zuzufügen, wird der Ukraine keinen Frieden sichern