Der Aufwärtstrend der AfD scheint ungebrochen: Aktuell liegt die Partei laut der Sonntagsfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Auftrag der FAZ durchgeführt wurde, erstmals mit fünf Prozentpunkten Vorsprung vor der Union, die sich zunehmend im Umfragetief verfängt.
Wäre bereits am kommenden Sonntag Bundestagswahl, würden sich 27,5 Prozent der Befragten für die AfD entscheiden. CDU und CSU kämen gemeinsam auf 22,5 Prozent. Damit verzeichnet die Union bei Allensbach ihren schwächsten Wert seit Oktober 2021, als sie bei 21 Prozent lag. Der Abstand zwischen AfD und Union beträgt nun fünf Prozentpunkte – so groß war die Differenz bei diesem Institut noch nie. Im Juli lag die AfD lediglich 2,5 Punkte vor den Unionsparteien, binnen eines Monats hat sich dieser Vorsprung also verdoppelt.
Mit 27,5 Prozent bewegt sich die AfD nur knapp unter ihrem Rekordwert von 28 Prozent, den Allensbach im Juni gemessen hatte. Bei den anderen Parteien bleibt die Lage weitgehend stabil: SPD und Grüne verharren jeweils bei 13 Prozent. Die Linke gewinnt einen Punkt hinzu und erreicht elf Prozent, die FDP legt leicht auf sechs Prozent zu.
Die aktuellen Allensbach-Werte im Überblick:
AfD: 27,5 Prozent (+1 Punkt)
CDU/CSU: 22,5 Prozent (-1,5 Punkte)
SPD: 13 Prozent (+/- 0)
Grüne: 13 Prozent (+/- 0)
Linke: elf Prozent (+1 Punkt)
FDP: sechs Prozent (+0,5 Punkte)
Sonstige: sieben Prozent (-1 Punkt)
Die Allensbach-Daten stehen nicht für sich allein: Auch weitere Umfrageinstitute sehen die AfD deutlich vor der Union. Laut einer aktuellen YouGov-Erhebung käme die AfD auf 28 Prozent, während die Union nur 20 Prozent erreichen würde. Die Grünen lägen dort bei 15 Prozent, SPD und Linke jeweils bei zwölf Prozent.
Bei INSA führt die AfD mit 28,5 Prozent klar vor der Union, die auf 20,5 Prozent kommt. Im Deutschlandtrend von Infratest dimap liegt die AfD bei 28 Prozent, CDU und CSU folgen mit 21 Prozent.
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