Am Mittwochmorgen veröffentlichte US-Präsident Donald Trump ein Video, das mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde und seine Zukunftsvision für den Gazastreifen präsentiert. Der Film beginnt mit Bildern von Ruinen in Gaza, überlagert von den Worten „Gaza 2025“ in Grün, gefolgt von der Frage „What’s next?“ in den Farben Rot, Weiß und Blau.
In dem Kurzfilm sind dann futuristische Szenen zu sehen: Wolkenkratzer ragen empor und Kinder blicken auf, während Geldscheine vom Himmel fallen. Elon Musk ist dabei zu sehen, wie er am Strand von Gaza Hummus isst, und ein Junge hält einen goldenen Luftballon, der das Gesicht von Trump zeigt. An seiner Seite ist der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, der entspannt auf einem Liegestuhl neben einem Swimmingpool mit der Aufschrift „Trump Gaza“ sitzt.
Trump schlägt vor, den Gazastreifen in eine „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln – allerdings ohne die palästinensischen Bewohner. Diese Idee hat sofort heftige Reaktionen in der Region ausgelöst: Saudi-Arabien und andere arabische Staaten haben empört reagiert. Die Vorschläge wurden in Kairo und Amman umgehend abgelehnt und als stark destabilisierend betrachtet.
Saudi-Arabien führt derzeit intensive Bemühungen an, einen alternativen Entwicklungsplan für Gaza zu formulieren, um den Plänen des US-Präsidenten entgegenzutreten. Eine solche Entwicklung bedroht die saudi-arabische Forderung nach einem klaren Pfad zur palästinensischen Staatlichkeit, die als Vorbedingung für eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel gesehen wird. Dies würde nicht nur die diplomatischen Beziehungen beeinflussen, sondern auch einen möglichen Militärpakt zwischen Washington und Riad fördern, um die Verteidigungskapazitäten des Königreichs gegenüber dem Iran zu stärken.
Weiterführende Informationen – Saudi-Arabien entwickelt einen Plan als Alternative zu Trumps Vorschlag für Gaza