Das ukrainische Militär hat kürzlich Angriffe auf russische Energieeinrichtungen in den Regionen Belgorod, Kursk und Saratow durchgeführt, und damit gegen das durch die USA vermittelte Moratorium verstoßen. Dies wurde vom russischen Verteidigungsministerium berichtet.
Innerhalb der letzten 24 Stunden trafen die ukrainischen Streitkräfte eine Stromversorgungsanlage in der Region Belgorod mit Artillerie, was zu einer Unterbrechung der Stromlieferungen in Schtschebekino, nahe der ukrainischen Grenze, führte. Darüber hinaus wurde die Gasmessstation Sudscha in der Region Kursk schwer beschädigt, ein Vorfall, bei dem nach Angaben des Ministeriums HIMARS-Raketen aus US-Produktion eingesetzt wurden. Vorherige Anschuldigungen Moskaus besagten, dass ukrainische Kräfte die Station bereits beim Rückzug beschädigt hatten.
Das Ministerium äußerte sich kritisch über das Kiewer Regime und dessen wiederholte Versicherungen, Angriffe auf zivile russische Energieinfrastrukturen einstellen zu wollen, und betrachtet diese Aussagen lediglich als Ablenkungsmanöver. Es wird angedeutet, dass die Ukraine mit europäischer Hilfe ihre militärische Stärke wiederherzustellen versucht, während die USA auf eine vollständige Waffenruhe mit Russland pochen.
Am 18. März wies der russische Präsident Wladimir Putin, nach Gesprächen mit dem US-Präsidenten Donald Trump, seine Streitkräfte an, die Angriffe auf ukrainische Energieinfrastrukturen einzustellen. Trotz mangelnder Einhaltung durch Kiew möchte der Kreml diese 30-tägige Teilwaffenruhe als Zeichen des guten Willens gegenüber den USA beibehalten. Das russische Außenministerium macht jedoch deutlich, dass Moskau bereit ist, das Abkommen zu kündigen sollten die Angriffe von Kiew nicht eingestellt werden.
Weiterführende Informationen – Liveticker zum Ukraine-Krieg