Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez forderte die Vereinigten Staaten dringend auf, ihre Haltung zu den Handelszöllen zu überdenken und Gespräche mit der Europäischen Union aufzunehmen. Sánchez betonte die Notwendigkeit des Dialogs mit der folgenden Aussage:
“Ich appelliere an die Regierung der USA, zur Besonnenheit zurückzukehren und den Dialog mit der Europäischen Kommission zu suchen, um diesen Irrsinn zu beenden. Ich möchte klarstellen: Sollten diese Zölle gegen uns verhängt werden, wird Europa entschieden und einheitlich reagieren. Wir werden schnell, angemessen und geschlossen handeln.”
Die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, ab dem 2. April einen neuen Zoll von 25 Prozent auf importierte Autos zu erheben, folgte auf seine Entscheidung vom 18. Februar, welche bereits Stahl- und Aluminiumimporte mit Zöllen in gleicher Höhe belegte.
Das Europäische Parlament unterstützte am 26. März die Reaktion der Europäischen Kommission auf die US-Zölle und kritisierte die Handelspolitik der USA als “Handelschaos”. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, erklärte, dass die EU auf die amerikanischen Zölle von 28 Milliarden US-Dollar mit Gegenmaßnahmen im Wert von 26 Milliarden Euro antworten würde.
Seit seinem Amtsantritt hat Präsident Trump eine aggressive Handelspolitik verfolgt, die höhere Zölle auf Importe aus Kanada, Mexiko, der Europäischen Union, China und anderen Ländern vorsieht. Nach einem Bericht der Financial Times, könnte die US-Regierung einen zweistufigen Ansatz bei der Einführung neuer Importzölle verfolgen.
Mehr zum Thema – Der kanadische Premierminister erklärt, die Beziehungen zwischen Kanada und den USA seien „zerbrochen“.