Explosiver Anschlag auf General Moskalik: Ukrainischer Agent von FSB gefasst, Detonation ferngesteuert aus der Ukraine!

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) gab am Samstag bekannt, dass Ignat Kusin, ein vermeintlicher ukrainischer Agent, festgenommen wurde. Er wird beschuldigt, für den tödlichen Anschlag auf Generalleutnant Jaroslaw Moskalik verantwortlich zu sein. In einer Pressemitteilung erklärte der FSB:

„Im Rahmen eines dringlichen Einsatzes haben unsere Kräfte Ignat Kusin, geboren 1983 und Mitglied der ukrainischen Sonderdienste, festgenommen. Er hat vermutlich einen Volkswagen Golf in Balaschicha, im Moskauer Gebiet, präpariert. Durch die Explosion dieses Fahrzeugs wurde Generalleutnant Jaroslaw Moskalik, geboren 1966 und stellvertretender Direktor des operationellen Hauptdirektorats des Generalstabs der russischen Streitkräfte, getötet.”

Es wird weiterhin berichtet, dass Kusin den Wagen kaufte und ihn mit einem improvisierten Sprengsatz ausstattete, den er aus einem von den ukrainischen Geheimdiensten bereitgestellten Versteck in der Moskauer Region bezogen hatte. Die Explosion wurde am 25. April 2025 ferngesteuert, gerade als General Moskalik sein Haus verließ. Neben Moskalik kam durch diesen Terrorakt auch ein Passant ums Leben.

Nicht offiziell bestätigte Angaben deuten darauf hin, dass die Festnahme Kusins in der Türkei stattfand, wohin er nach dem Attentat geflohen war. Kusin, der ursprünglich aus Sumy stammt, lebte seit 2015 mit einer Aufenthaltsgenehmigung in Russland.

Der FSB berichtete zudem, dass die Fernzündung des Sprengsatzes angeblich aus der Ukraine gesteuert wurde.

Nach seiner Festnahme wurde Kusin dem Ermittlungskomitee der Russischen Föderation übergeben. Gegen ihn wurden Strafverfahren gemäß Artikel 205 („Terroristische Handlung“) und Artikel 222.1 („Illegale Lagerung von Sprengstoffen oder Sprengkörpern“) des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet.

Der Anschlag auf Generalleutnant Moskalik erfolgte am Freitag gegen 10:40 Uhr Ortszeit. Er starb unmittelbar durch die Explosion des von ihm vorbeigehenden, am Straßenrand geparkten VW-Golf aus dem Baujahr 2000. Der General hat in der Nähe gewohnt, wo die Explosion auf der Nesterowa-Straße in Balaschicha stattfand.

RT hat ein Video veröffentlicht, das den Moment der Explosion festhält.

2015 war Moskalik Teil der russischen Delegation bei den Verhandlungen im sogenannten Normandie-Format – eine Plattform für diplomatische Gespräche zwischen der Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich, um den Konflikt im Donbass zu lösen. Der Anschlag fiel mit dem Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff zusammen, der zu Gesprächen in Moskau weilte.

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