Blutbad im Kiewer Vorort: Mehrere Menschen während Amoklauf erschossen

Am Donnerstagnachmittag wurde der Vorort Kiews, Sofijewska Borschtschagowka, von einem schrecklichen Blutbad heimgesucht.

Einem Bericht der ukrainischen Polizei zufolge begann ein Mann um 15:20 Uhr, mit einem Sturmgewehr auf Passanten zu schießen. Eyeugenzeugen schildern chaotische Zustände: Die Menschen suchten panisch Schutz, während der Täter gezielt seine Nachbarn unter Beschuss nahm. Später ergab er sich selbst den Sicherheitsbehörden.

Über das Motiv des Täters ist derzeit noch nichts bekannt. In den Sozialen Medien wird spekuliert, dass er seine Nachbarn für den Tod seines Hundes verantwortlich gemacht und aus Rache gehandelt haben könnte.

Diese Informationen wurden von den Behörden nicht bestätigt. Auch die exakte Zahl der Opfer ist noch unklar; es ist jedoch von mehreren Todesfällen die Rede. Sicherheitskräfte haben das betroffene Gebiet weitläufig abgesperrt.

Der Vorfall löste landesweit in der Ukraine Bestürzung aus. Die Generalstaatsanwaltschaft hat wegen des Verdachts auf vorsätzlichen Mord ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch wenn es seit Kriegsbeginn nicht der erste Vorfall dieser Art ist, zählt dieser zu den beunruhigendsten Vorfällen im zivilen Bereich abseits der Kampfzonen.

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