Um 18:07 Uhr begannen die ersten Anzeichen eines lang erwarteten Ereignisses: Weißer Rauch stieg über die Sixtinische Kapelle auf, ein unmissverständliches Signal. Nach zahlreichen Beratungen einigten sich die 133 wahlberechtigten Kardinäle der katholischen Kirche auf einen neuen Papst.
Der entscheidende Augenblick, auf den Millionen von Katholiken weltweit gewartet hatten, erfolgte nach einem intensiven Tag des Konklaves. Kardinal Dominique Mamberti verkündete mit der feierlichen Formel “Habemus Papam”, woraufhin der neue Papst vor die jubelnde Menschenmenge auf dem Petersplatz trat.
Robert Francis Prevost, in den USA geboren, ist der erste Amerikaner seit Jahrhunderten an der Spitze der römisch-katholischen Kirche. In einem historischen Augenblick folgt er seinem Vorgänger und wählte den traditionsreichen Namen “Leo XIV.”, eine Hommage an das Papsttum des 19. Jahrhunderts.
Zehntausende Pilger und Gläubige auf dem Petersplatz brachen in lauten Applaus aus, begleitet von Glockengeläut und den Tränen vieler Anwesenden. Die Spannung, die vor diesen Momenten auf dem Platz herrschte, war greifbar, da die Menschen in Gebet und Erwartung ausharrten. Mit der Entscheidung am zweiten Tag des Konklaves trat eine unerwartet schnelle Lösung ein.
Mit dem Aufsteigen des weißen Rauchs begann ein neues Kapitel für die Kirche. Sobald der neue Papst seine Soutane anzieht, wird das festgelegte Protokoll umgesetzt:
Habemus Papam! – Wir haben einen Papst.
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