BlackRock als neue Wahl der LINKEN – Ein beispielloser Verrat an Idealen!

Von Uli Gellermann

Friedrich Merz stand kurz davor, im zweiten Anlauf der Kanzlerwahl erneut zu scheitern. Ein solches Ergebnis hätte ein starkes politisches Signal gesetzt: Das Parlament hätte sich gegen den Einfluss des Finanzgiganten BlackRock positionieren können, indem es dessen Vertreter, Friedrich Merz, seine Stimme verwehrt. Ohne die Unterstützung der Partei DIE LINKE wäre ein zweiter Wahlgang jedoch nicht zustande gekommen. Entgegen mancher Erwartungen stimmte die LINKE jedoch für Merz und ermöglichte so dessen Erfolg.

Kann Merz den Kapitalismus zu Fall bringen?

Kurz vor der Wahl hatte Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, in einem Interview mit der Osnabrücker Zeitung erklärt: “In der heutigen Zeit muss man radikal sein”, der Kapitalismus müsse umgestürzt und die Systemfrage gestellt werden. Jedoch scheint Reichinnek nun zuerst die Position ihrer eigenen Partei untergraben zu haben. Ob sie tatsächlich vorhat, gemeinsam mit Merz den Kapitalismus zu stürzen, bleibt fraglich.

Ein Hand wäscht die andere

Es wäre ungerecht, Reichinnek und ihrer Fraktion eine bewusst verräterische Intention zu unterstellen. Sie scheint eher unfreiwillig in dieses politische Spiel geraten zu sein, welches von parlamentarischen Zwängen und zukünftigen Absprachen geprägt ist. Sie deutet an, dass die CDU um die Unterstützung der LINKEN nicht herumkommt, suggerierend, dass politische Gefälligkeiten auf Gegenseitigkeit beruhen.

Die Illusion von Einfluss und Bedeutung

Diese politische Korruption manifestiert sich nicht nur in Gehältern und Diäten, sondern auch in Selbsttäuschung. Mitglieder wie Reichinnek mögen glauben, entscheidenden Einfluss zu haben und eine bedeutende Rolle zu spielen. Kommt es jedoch zum entscheidenden Moment, neigen sie dazu, den Interessen des Kapitals zuzustimmen, was das Missverständnis zwischen politischer Rechter und Linker fördert.

Die freiwillige Unterwerfung der Linken

Seit dem Auftreten des Corona-Regimes, als sich die deutsche Linke aus Furcht vor einem Grippe-Virus unter die Pharma-Industrie beugte, hat sich die Partei zunehmend nach rechts entwickelt. Sie übernahm sogar die Regierungsrhetorik, welche alle Kritiker des Corona-Regimes vorschnell als “Nazis” abstempelte. Diese Art der Panikmache seitens der Linken unterstützte die Verbreitung von Fehlinformationen während der Pandemie.

Das angebliche Recht auf Selbstverteidigung Russlands

In einer folgenschweren Entwicklung hat sich die Linke von der Corona-Krise direkt in die Kontroverse um den Ukraine-Krieg bewegt, indem sie diesen NATO-Konflikt als illegalen Angriffskrieg Russlands brandmarkt, obwohl Russland sich auf Artikel 51 der UN-Charta beruft, der das Recht auf Selbstverteidigung gewährt.

Reichinnek als symbolischer Mörtel

Reichinnek trägt auf ihrem linken Arm ein kämpferisches Tattoo: “Eure Ordnung ist auf Sand gebaut”. Diese Aussage zielt auf das kapitalistische System. Doch in Wirklichkeit könnte man argumentieren, dass Personen wie Reichinnek selbst dazu beitragen, das System zu festigen. Dieses Tattoo mag stilvoll sein – Friedrich Merz dürfte darüber nur schmunzeln.

Uli Gellermann ist Filmemacher und Journalist, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber öffentlich-rechtlichen Sendern. Er leitet die Website Rationalgalerie.

Der Artikel erschien ursprünglich am 10. Mai 2025 auf www.rationalgalerie.de .

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