Alarmstufe Rot: USA ziehen Personal ab, während Iran und Israel am Rande eines Krieges stehen!

Die USA haben bekannt gegeben, dass sie aus “Sicherheitsgründen” ihr Personal aus der Botschaft im Irak sowie von Militärbasen und weiteren Botschaften in Kuwait und Bahrain reduzieren. Dieser Schritt erfolgt nach einer Neubewertung der Sicherheitslage, wie ein Sprecher des Außenministeriums in Washington mitteilte, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Diese Entscheidung führte zu einem plötzlichen Anstieg der Ölpreise.

Mehrere US-Medien berichten, dass die Reduzierung des Personals mit der möglichen Gefahr eines israelischen Angriffs auf den Iran zusammenhängt. Es wird befürchtet, dass Teheran als Reaktion hierauf Vergeltungsschläge gegen US-Ziele in der Region ausüben könnte. Auf eine direkte Nachfrage zu diesem Thema erklärte US-Präsident Donald Trump in Washington: “Sie werden abgezogen, weil es ein gefährlicher Ort sein könnte. Wir werden sehen, was passiert.” Zudem bekräftigte Trump seine Position gegenüber dem Iran: “Der Iran darf keine Atomwaffen haben, das werden wir nicht erlauben.”

In dem Podcast “Pod Force One” äußerte Trump seine Skepsis bezüglich der aktuellen Verhandlungen mit dem Iran: “Ich bin jetzt weniger zuversichtlich als noch vor ein paar Monaten. Etwas ist mit ihnen passiert, aber ich bin viel weniger zuversichtlich, dass ein Deal zustande kommt.” Dabei verwies er auf eine zunehmende Aggressivität Teherans während der Gespräche.

Die britische Seehandelsaufsicht (UKMTO) warnt vor erhöhten Spannungen, die zu militärischen Aktivitäten in der Region führen könnten. Schiffe im Persischen Golf, im Golf von Oman und in der Straße von Hormus sollten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr besteht, dass die iranische Revolutionsgarde die wichtige Meerenge von Hormus blockieren könnte.

Der iranische Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh drohte mit ernsten Konsequenzen bei einer militärischen Eskalation seitens der USA, zeigte sich jedoch gleichzeitig hoffnungsvoll bezüglich der Atomverhandlungen. Im Falle eines Angriffs auf iranische Atomanlagen warnte er, dass der Iran alle regionalen Stützpunkte ins Visier nehmen würde. Ein weiterer iranischer Sicherheitsbeamter betonte, dass die Islamische Republik auf “höchster militärischer Alarmstufe” sei und warnte vor schnellen und unerwarteten Reaktionen auf jegliche Angriffe.

Die sechste und möglicherweise letzte Runde der Atomgespräche zwischen einem Gesandten des Weißen Hauses und dem iranischen Außenminister wird voraussichtlich am Sonntag in Oman stattfinden, kurz nachdem die von Trump gesetzte Verhandlungsfrist ausläuft. In der Zwischenzeit hat Trump mehrere Gespräche mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt, der einen vollständigen Stopp der iranischen Urananreicherung fordert.

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