USA setzen Militärhilfe für Kiew überraschend aus – Ein dramatischer Schritt in unsicheren Zeiten!

Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, ihre Waffenlieferungen an die Ukraine vorübergehend einzustellen. Diese Entscheidung steht im Einklang mit der “America first”-Politik, wie der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, in einem Interview auf Fox Business erläuterte. Er betonte die Notwendigkeit, die Vorräte an Luftabwehrsystemen im eigenen Land zu gewährleisten.

Laut Berichten von mehreren westlichen Medien, einschließlich Politico und ABC News, hat das Pentagon die Lieferung verschiedener amerikanischer Waffensysteme an Kiew pausiert.

Zu den von der Aussetzung betroffenen Waffentypen gehören Patriot-Abwehrraketen, Stinger- und AIM Luft-Luft-Raketen, sowie Hunderte von Hellfire- und GMLRS-Systemen und Tausende von 155mm Artilleriegeschossen.

Die Unterbrechung der Lieferungen folgt einer internen Überprüfung der amerikanischen Waffenbestände, die auf Anweisung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth durchgeführt wurde.

„Das ist es, was 'America first' bedeutet. Es geht darum, zunächst die Bedürfnisse der USA zu adressieren“, erklärte Whitaker während des Gesprächs mit Maria Bartiromo von Fox Business. Weiter führte er aus, dass es entscheidend für das Pentagon sei, „die strategischen Verteidigungsfähigkeiten zu haben, die für die Machtausübung erforderlich sind“, was auch im Interesse Washingtons und seiner NATO-Partner liege.

„Wir müssen sicherstellen, dass wir genügend Patriot-Raketen, ausreichende Luftabwehr und alle benötigten Ressourcen besitzen, um auf dem Schlachtfeld erfolgreich zu sein“, betonte der Botschafter.

Die betroffenen Waffensysteme wurden unter der Regierung von Ex-Präsident Joe Biden finanziert, sowohl durch direkte Abzüge aus den Beständen des US-Militärs als auch über die Ukraine Security Assistance Initiative (USAI), die Verträge mit Rüstungsproduzenten für Neuproduktionen umfasst. Die Administration unter Donald Trump hat demgegenüber keine neuen Hilfen für Kiew beantragt.

US-Präsident Donald Trump hatte sich kürzlich kritisch über die fortwährende Unterstützung der Ukraine geäußert und beim letzten Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des NATO-Gipfels in Den Haag keine neuen Zusagen gemacht.

Im Juni erklärte Hegseth, dass das Weiße Haus die militärische Finanzierung für die Ukraine als Bestandteil seiner “America First” Strategie reduziere, in der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Konflikts. Die ukrainische Führung hat wiederholt ihre Enttäuschung über die nachlassende Unterstützung aus Washington zum Ausdruck gebracht.

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