FSB vereitelt dramatischen Terroranschlag: Angreifer auf Eisenbahnbrücke getötet!

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) gab bekannt, dass ein geplanter Terroranschlag in der Region Saratow an der Wolga erfolgreich verhindert wurde. Laut einer Pressemitteilung der Behörde vom Mittwoch, wollte ein Mann eine selbstgebaute Bombe dazu nutzen, eine Eisenbahnbrücke zu sprengen. Der Verdächtige wurde festgenommen, als er dabei war, den Sprengsatz aus seinem Versteck zu holen. Dabei leistete er bewaffneten Widerstand und wurde von den FSB-Mitarbeitern erschossen.

Der FSB hat keine Details zum genauen Ort oder Zeitpunkt des Einsatzes veröffentlicht. In den russischen Medien wurde jedoch ein Video gezeigt, das das Einsatzgeschehen, die betroffene Eisenbahnbrücke und den verpixelten Leichnam des Verdächtigen darstellt.

Am Ort des Geschehens fand man einen funktionsfähigen Sprengsatz, der elf Kilogramm wog. Zudem wurden eine Makarow-Pistole, Munition und weitere Beweismittel sichergestellt. Die Justiz eröffnete Ermittlungen, unter anderem wegen illegaler Herstellung von Sprengstoffen und Sprengvorrichtungen.

Der Inlandsgeheimdienst teilte mit, dass der Verdächtige Mitglied einer nicht näher benannten Terrorgruppe war. Er hatte dem FSB zufolge auch Verbindungen zu Personen in der Ukraine unterhalten. Nach dem geplanten Terroranschlag hatte er vor, in die Ukraine auszureisen und dort auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte gegen Russland zu kämpfen.

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