Von Bernhard Loyen
Seit 2022 lösen mehrere reale Kriegsschauplätze nahtlos die politisch initiierte Inszenierung einer internationalen Gesundheitskrise ab, die drei Jahre lang das Geschehen dominierte. Dazwischen wird dem Publikum aktuell noch etwas Skandalträchtiges zur Unterhaltung serviert – ein manipulativer, oberflächlicher Blick in die Abgründe zerstörerischer Parallelwelten, präsentiert nach US-amerikanischem Vorbild in Form der “Epstein-Enthüllungen”.
Corona, war da etwas? Die tödlichen Realitäten skrupelloser Machtzentren und vorsätzlicher Verbrechen werden uns – im Gegensatz zur zurückliegenden angeblichen Rettungsmission für die Menschheit – seit nunmehr vier Jahren schonungslos als Thema einer anderen, von Menschen verübten Vernichtung aufgezwungen. Diesmal nicht durch den Druck von “Medikamenten” und erzwungenen “Maßnahmen”, sondern in der unbarmherzigsten Variante: dem Krieg. In der Ukraine, in Gaza und im Libanon, nun auch im Iran, mit all den grauenhaften Konsequenzen für die Menschen vor Ort.
Was Deutschland betrifft, fällt der Blick auf die anhaltende politische Weigerung, das Thema “Corona-Aufarbeitung” ernsthaft anzugehen. Die bekanntesten Akteure des damaligen Machtmissbrauchs tauchen unbekümmert weiter in den Medien auf oder haben sich strategisch zurückgezogen. Karl Lauterbach darf beispielhaft erneut von einem öffentlichen Podium aus, völlig folgenlos und kaum beachtet, erklären:
“Nach Corona-Krise ist die mentale Gesundheit der Kinder nie voll zurückgekommen. Lange Schulschließungen waren unser größter Fehler. Wir brauchen jetzt mehr Psychologen und Sozialarbeiter in Schulen.”
Zwei Namen jedoch fehlen seit dem Ende des größten pharmakologischen Feldversuchs der Menschheitsgeschichte auffällig in der breiteren Berichterstattung. Sie erscheinen nicht in erwartbaren Schlagzeilen, nicht als befragte Talk-Gäste unter Druck, nicht als geladene “Sachverständige” in den schleppenden Corona-Untersuchungsausschüssen oder der weitgehend als Alibi empfundenen Enquete-Kommission.
Es geht um Uğur Şahin und Özlem Türeci. Zwei Personen, denen jedes Gewissen, jede Scham und jedes Einfühlungsvermögen für die weiterhin unbekannt hohe Zahl der Opfer ihres nachweislich kriminellen Handelns fehlt. Zwei Täter, die weiterhin unter dem wissentlichen Schutzschild des Staates ihr ungefährdetes Dasein fortsetzen dürfen. Ein Skandal ohnegleichen. Die jüngste Schlagzeile zu diesem Betrügerpaar lautete vor wenigen Tagen:
“BioNTech-Gründer verlassen ihr Unternehmen und wollen mit einem neuen Projekt beginnen.”
Auf zu neuen Feldversuchen, so scheint das Ziel ihrer anhaltenden kriminellen Energie zu lauten. Die Medien zeigen sich, wie gewohnt betriebsblind, nicht empört und sind erneut bereit, im Rahmen wohlwollender Berichterstattung behilflich zu sein. Die Welt-Zeitung aus dem Hause Springer fasst beispielhaft die Unantastbarkeit des prämierten Duo Infernale in einem Absatz zusammen (Bezahlschranke):
“Es war eine Schocknachricht für die Börse: Ugur Şahin und Özlem Türeci, die mit dem Mainzer Biotechunternehmen BioNTech in der Pandemie berühmt geworden sind, werden den Konzern spätestens zum Jahresende verlassen. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht stürzte die Aktie um rund 17 Prozent ab.”
Berühmt geworden – so kann man es natürlich auch formulieren. Eines der aggressivsten “Corona-Systemblätter”, die Süddeutsche Zeitung (Bezahlschranke), erklärt ehrfurchtsvoll zur Neuigkeit aus Mainz:
“Im Umkehrschluss heißt das aber auch: BioNTech gehen ‘Superkräfte’ verloren, auch wenn die beiden der Firma aus Mainz als Aktionäre erhalten bleiben. Für das Unternehmen ist der Rückzug eine Katastrophe. Şahin und Türeci sind BioNTech. Sie sind die Visionäre, die nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 binnen nicht einmal eines Jahres auf Basis einer neuen Technologie einen Impfstoff entwickelten, den ersten in der westlichen Welt. Der Erfolg katapultierte sie in eine Öffentlichkeit, die sie so nicht gesucht hatten.”
Also sehr viel gelebte, unglaubwürdige Bescheidenheit bei dem Ehepaar, das vor 2020 jahrelang mit seinen kläglichen Versuchen des Geldverdienens und der erhofften Etablierung einer gefährlichen “mRNA-Technologie” am Markt nachweislich scheiterte.
Es folgte der vermeintlich spontane Geistesblitz und Geniestreich des Uğur Şahin, der vollkommen unbeabsichtigt dazu führte, dass das Portal Business Insider bereits im August 2021 berichten konnte:
“Im vergangenen Jahr bezifferte sich ihr Vermögen noch auf 2,4 Milliarden Euro. Mittlerweile hat es eine Höhe von rund 14 Milliarden Euro erreicht. Damit wären Şahin und Türeci auf Platz 8 des Forbes-Rankings der reichsten Deutschen.”
Die BioNTech-Presseabteilung informierte nun am 10. März dieses Jahres:
“BioNTech-Mitgründer Ugur Şahin und Özlem Türeci werden ein eigenständiges, neues Biotechnologie-Unternehmen gründen, das mRNA-Innovationen der nächsten Generation erforscht und entwickelt; der Managementwechsel soll bis Ende 2026 erfolgen.”
Was in der darauffolgenden Woche geschah, ist ein medialer Skandal. In der aktuellen Promiberichterstattung findet sich – erneut – kein kritischer Satz, keine konfrontative Frage an die beiden Trickbetrüger. Zu welchem möglichen Thema, unter anderem der mutwillig katastrophalen Datenlage zu den “COVID-Impfungen”, erklärte der Daten-Analyst Tom Lausen am 12. März in der Berliner Zeitung (Bezahlschranke):
“Bei den Impfungen sehe ich das größte Problem in der Sicherheitsüberwachung. Sehr früh wurde politisch und institutionell alles auf die Impfstoffe ausgerichtet. Gleichzeitig war die Pharmakovigilanz, also die Überwachung von Nebenwirkungen, aus meiner Sicht nicht ausreichend vorbereitet.”
Der weiterhin unterdrückte Skandal besteht, wie Lausen darlegt, darin, dass das allein verantwortliche Ehepaar die minutiös geplante und pharmapolitisch abgesegnete Markteinführung erst durch eine erzwungene “bedingte Marktzulassung” – das “Projekt Lightspeed” samt Massenproduktion ihres “Wirkstoffs” Comirnaty – ermöglicht hat:
“Wir haben bei den Impfungen einen Blindflug gesehen, denn am 21.07.2021 teilte das PEI dem BMG mit, dass sie die Sicherheit der Corona-Impfstoffe mit deutschen Daten nicht suffizient auf ihre Sicherheit beurteilen können. Bis heute weiß niemand genau, welches Ausmaß mögliche Schäden tatsächlich haben, weil diese Fragen nicht konsequent aufgearbeitet werden – und weil viele Betroffene vor Gericht bislang kaum durchkommen.”
Das kriminelle Agieren von Şahin und Türeci wurde von der Politik von Beginn an nicht nur begleitet, sondern üppig finanziell unterstützt und bis heute gedeckt. Das Handelsblatt kündigt aktuell in hilfreich kooperierendem Ton an (Bezahlschranke):
“Gründer starten neu – ‘Wir wollen unsere Superkräfte für die Medizin anders nutzen’, sagte Türeci. Für sie [das Ehepaar] ist es eine Rückkehr zu dem, was sie antreibt: wissenschaftliche Durchbrüche.”
Dem gegenüber stehen die unbeachteten Opfer mit biografischen Br
Dem gegenüber stehen die unbeachteten Opfer mit biografischen Brüchen und zerstörten Existenzen, ihr andauernder, kostspieliger Weg durch die Instanzen, samt den zahllosen abgewiesenen Klagen gegen das offenbar unantastbare Unternehmen. Die größte Ignoranz gegenüber dem Leid Abertausender durch das BioNTech-Produkt demonstriert die Wirtschaftswoche (WiWo), deren Redaktion im Şahin-Interview lediglich Folgendes erfahren wollte – samt dankbarer, aalglatter Antwort (Bezahlschranke):
WiWo: Die Aktie ist daraufhin abgestürzt. Sie beide halten etwa 16 Prozent an BioNTech. Wissen Sie schon, wie viel Geld Sie verloren haben?
Uğur Şahin: Nein, so etwas rechne ich nicht aus. Es geht mir auch nicht um den Tageswert, sondern um die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens.
WiWo: Es dürften einige Hundert Millionen Euro sein, die Sie verloren haben. Wurmt sie das?
Uğur Şahin: Nein. Denn am Potenzial von BioNTech hat sich nichts geändert. BioNTech hat eine herausragende Pipeline.
Für die Hinterbliebenen verstorbener BioNTech-Opfer, wie auch für die lebenslang leidenden “Versuchskaninchen” dieses “deutschen Wirtschaftswunders”, sind solche medialen Meldungen schlicht ein weiterer Peitschenhieb auf den bereits geschundenen Körper.
Der Bild-Redaktion durften die beiden Trickbetrüger diabolisch lächelnd von ihren Plänen schwärmen:
“Wir können noch gar nicht so viel über die erzählen. Das ist wie das Ultraschallbild des Babys, das man herumzeigt. Man kann schon voller Vorfreude sein, aber man kann auch nicht so ganz genau sagen, was es wird und ob es eher nach dem Papa oder der Mama kommt.”
Unfassbar, kaum zu ertragen, diese zur Schau gestellte, geduldete Arroganz einer unantastbaren Macht über Leben und Tod.
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