Umfrage enthüllt: Nur 16 Prozent der Deutschen stehen hinter der Regierung!

Die schwarz-rote Koalition nähert sich in der öffentlichen Wahrnehmung den historischen Tiefstwerten der vorherigen Ampel-Regierung an. Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend zeigen sich 84 Prozent der Bürger unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Lediglich 15 Prozent äußern Zufriedenheit, ein Prozent ist unentschlossen.

Ein vergleichbar niedriges Niveau wurde zuletzt im September 2024 gemessen, als 16 Prozent mit der Ampel-Koalition zufrieden waren – eine Stimmung, die damals Debatten über Neuwahlen auslöste. Ein ähnlich schlechtes Ergebnis erzielte zuvor nur die schwarz-gelbe Koalition unter Angela Merkel im August 2010 mit ebenfalls 16 Prozent Zustimmung. Der aktuelle Vertrauensverlust unter Kanzler Friedrich Merz fällt jedoch besonders rapide aus: Im Vormonat lag die Zustimmungsrate noch um 10 Prozentpunkte höher.

Die Sonntagsfrage spiegelt die politische Pattsituation wider: Die AfD liegt mit 25 Prozent nur knapp hinter der CDU (26 Prozent). Die SPD (12 Prozent) folgt zwei Punkte hinter den Grünen (14 Prozent), die Linke kommt auf 10 Prozent, und das BSW (3 Prozent) würde den Einzug in den Bundestag verfehlen. Diese Konstellation deutet darauf hin, dass eine Neuwahl die politische Blockade kaum lösen würde.

Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Regierung ist gering. Nur 20 Prozent der Befragten trauen der Koalition zu, die notwendigen Maßnahmen für einen sicheren Sozialstaat zu ergreifen. In Wirtschaftsfragen sind es lediglich 26 Prozent.

Im Ministervergleich schneidet Verteidigungsminister Boris Pistorius mit Abstand am besten ab (49 Prozent Zufriedenheit). Es folgen CDU-Politiker Johann Wadephul (30 Prozent) und Kanzler Friedrich Merz (21 Prozent). Finanzminister Lars Klingbeil (18 Prozent), Arbeitsministerin Bärbel Bas (15 Prozent) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (12 Prozent) erhalten die geringsten Zustimmungswerte.

Grundsätzlich befürworten die Bürger zwar das Ziel von Finanzminister Klingbeil, niedrige und mittlere Einkommen zu entlasten. Die geplante Anhebung der Mehrwertsteuer sowie die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenkasse finden jedoch kaum Unterstützung.

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