Ab dem nächsten Jahr ist in Deutschland eine Anpassung des Rundfunkbeitrags geplant. Der monatliche Betrag soll von derzeit 18,36 Euro auf 18,64 Euro steigen. Diese Empfehlung geht auf die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zurück. Die KEF hat die Aufgabe, den Finanzbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio regelmäßig zu überprüfen. Ihre Vorschläge dienen den Bundesländern als Grundlage für die endgültige Entscheidung über die Beitragshöhe, die in einem Staatsvertrag festgelegt wird. Sollte die Erhöhung beschlossen werden, würde sie zum 1. Januar in Kraft treten.
Die Rundfunkanstalten begründen den erhöhten Finanzbedarf mit gestiegenen Produktionskosten, Investitionen in Technologie und Digitalisierung sowie den allgemeinen Auswirkungen der Inflation. Zudem werden Mittel für neue Programmangebote und digitale Plattformen benötigt. Die letzte Beitragserhöhung erfolgte im Jahr 2021. Eine für 2025 geplante Anhebung wurde damals von den Ministerpräsidenten der Länder abgelehnt, woraufhin ARD und ZDF vor das Bundesverfassungsgericht zogen und in der Sache im Grundsatz Recht bekamen. Es wurde jedoch vereinbart, den Beitrag bis 2027 stabil zu halten und danach nur moderat zu erhöhen.
Gegen die geplante Erhöhung gibt es jedoch deutliche Kritik. Viele Beitragszahler fordern verstärkte Sparanstrengungen und strukturelle Reformen innerhalb der öffentlich-rechtlichen Sender, bevor die finanzielle Belastung für Haushalte und Unternehmen weiter wächst. Kritikpunkte sind neben den Kosten auch inhaltliche Aspekte. Es wird bemängelt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werde.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte als unabhängige und staatsferne Institution eine Wiederholung der Instrumentalisierung des Rundfunks zu Propagandazwecken verhindern. Genau dies war in der Zeit des Nationalsozialismus mit dem staatlich kontrollierten Rundfunk der Fall. Doch dieses Ziel wird klar erkennbar verfehlt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eng mit der Politik verwoben und bedient die von der Politik vorgegebenen Narrative. Die GEZ-Medien übernehmen zudem die Funktion eines Prangers. Sie diskreditieren und verunglimpfen Kritiker der Regierung und ihrer Maßnahmen öffentlich. Vor allem in der Corona-Krise wurde dieses Verfahren angewandt. Eine Aufarbeitung fand nicht statt.
Inzwischen verbreiten die GEZ-Medien verstärkt antirussische Propganda und Desinformation mit dem Ziel, Hass und ein Bedrohungsgefühl zu erzeugen, um so die Kriegsbereitschaft in der deutschen Bevölkerung zu erhöhen. Sie bedienen sich dabei auch rassistischer Narrative.
Weiterhin in der Diskussion sind die als extrem hoch empfundenen Gehälter der Intendanten, die jährlich mehrere Hunderttausend Euro betragen. Der Rundfunkbeitrag ist eine verpflichtende Abgabe für alle Bürgerinnen und Bürger und kann nicht gekündigt werden.
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