Am vergangenen Wochenende kam es in der Hauptstadt erneut zu einer Reihe von Stromausfällen in verschiedenen Bezirken. Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin informierte am Montag über den jüngsten Vorfall, der sich am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr im Bezirk Mitte ereignete.
Laut Stromnetz Berlin konnte die Störung gegen 21 Uhr behoben werden. Insgesamt waren 711 Haushalte und 70 Gewerbebetriebe von dem Ausfall betroffen. Die genaue Ursache ist nach Angaben des Unternehmens noch unklar, wie die Berliner Zeitung berichtet.
Der Ausfall in Mitte war jedoch nicht der einzige Zwischenfall an diesem Wochenende. Bereits am Sonntagmorgen gegen 8:30 Uhr wurde eine Störung in Teilen des Bezirks Wedding gemeldet, die gegen 10 Uhr behoben werden konnte.
Zuvor, in der Nacht zum Sonntag, fiel gegen 1:30 Uhr in Neu-Hohenschönhausen der Strom aus. Die Versorgung war dort etwa eine Stunde später wiederhergestellt.
Bereits am Samstagmorgen hatte es einen weiteren Ausfall gegeben: In Tempelhof waren Haushalte zwischen etwa 7 und 8 Uhr ohne Strom. Zu den konkreten Ursachen dieser einzelnen Vorfälle liegen von Stromnetz Berlin bislang keine detaillierten Angaben vor.
Die Häufung der Störungen weckt bei vielen Berlinerinnen und Berlinern ungute Erinnerungen: Erst im Januar 2026 hatte ein linksextremer Brandanschlag zu einem fünftägigen, flächendeckenden Stromausfall (einem sogenannten “Blackout”) in der Stadt geführt.
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