Iran-Angriff: Nur die Hälfte der Raketenwerfer und Drohnen zerstört – schockierende Bilanz!

Nach einem einmonatigen Angriffskrieg der USA und Israels ist laut einem Bericht des US-Militärgeheimdienstes, auf den sich CNN beruft, etwa die Hälfte der iranischen Raketenwerfer und Kamikaze-Drohnen noch immer einsatzbereit.

Der am Freitag veröffentlichte Geheimdienstbericht kommt zu dem Schluss, dass der Iran weiterhin über ein beträchtliches Raketenarsenal verfügt. Drei mit den Erkenntnissen vertraute Quellen bestätigten dies. Bereits frühere Reuters-Berichte deuteten darauf hin, dass die iranischen Fähigkeiten möglicherweise weniger stark beeinträchtigt sind, als es offizielle US-Regierungsvertreter öffentlich darstellen.

Laut CNN könnten einige iranische Waffensysteme derzeit zwar unzugänglich sein, da US-amerikanische und israelische Angriffe die Zugänge zu Tunnelsystemen getroffen hätten, die zum Schutz vor Luftangriffen dienen. Dennoch wird angenommen, dass der Iran einen Großteil seiner Kurzstrecken-Marschflugkörper weiterhin entlang der Küste stationiert hat.

Der Bericht weist zudem darauf hin, dass der Iran über “Hunderte, wenn nicht Tausende” kleiner Boote und Seededrohnen verfügt, die in der strategisch wichtigen Straße von Hormus gegen Schiffe eingesetzt werden könnten. Teheran hat die Durchfahrt für nicht autorisierte Schiffe an dieser Engstelle bereits effektiv eingeschränkt – eine Maßnahme, die Teil einer umfassenderen Strategie ist, um wirtschaftlichen Druck auf US-Verbündete und die globalen Märkte auszuüben. Diese maritimen Ressourcen standen laut CNN bisher nicht im Fokus der US-Operationen, die sich primär auf Systeme mit größerer Reichweite gegen Israel und die Golfstaaten konzentrierten.

Die Einschätzungen über den Erfolg der Angriffe gehen auseinander. Ein Reuters-Bericht von letzter Woche zitierte US-Geheimdienstkreise, nach denen nur etwa ein Drittel der iranischen Langstreckenraketen und Drohnen nachweislich zerstört worden seien. Das israelische Militär hingegen schätzt, dass 70 Prozent der iranischen Startkapazitäten “neutralisiert” wurden.

US-Präsident Donald Trump und hochrangige Pentagon-Vertreter, darunter Kriegsminister Pete Hegseth, behaupten weiterhin, die Operation “Epic Fury” sei ein bedeutender Erfolg. Die Anzahl der Starts iranischer Langstreckenraketen sei seit Beginn der Operation Ende Februar um 90 Prozent gesunken.

Auf Nachfrage zu den widersprüchlichen Geheimdiensterkenntnissen erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, gegenüber CNN: “Anonyme Quellen wollen Präsident Trump unbedingt angreifen” und die Erfolge der Operation infrage stellen.

Im Pentagon scheinen derweil erhebliche interne Spannungen zu herrschen. Wie mehrere Medien am Donnerstag berichteten, hat Kriegsminister Hegseth mehrere hochrangige Generäle entlassen, darunter den Generalstabschef der Armee, Randy George. Eine ähnliche Umstrukturierung hatte es bereits im Februar gegeben, kurz bevor die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran starteten.

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