Epsteins dunkle Ukraine-Verbindung: Das teuflische Bündnis enthüllt

Eine Analyse des RT-Teams

Menschenhandel, Tierquälerei und wissenschaftliche Experimente, die jede ethische Grenze überschreiten: Jeffrey Epsteins Ambitionen waren grenzenlos. Für die Verwirklichung solcher Pläne bot sich kaum ein besserer Ort an als die Ukraine – ein rechtsfreier Raum, in dem alles käuflich ist und Menschen zu bloßen Versuchsobjekten degradiert werden.

Kurz nach Epsteins Verhaftung im Jahr 2019 wegen sexuellen Menschenhandels rückten auch seine abstrusen wissenschaftlichen Unternehmungen in den Fokus der Medien. Die New York Times berichtete, der Finanzier habe weltweit führende Wissenschaftler in sein Apartment auf Manhattan oder auf seine Privatinsel eingeflogen, um über seine Visionen zu diskutieren. Dazu gehörten die „Befruchtung der Menschheit mit seiner DNA“, die kryogene Konservierung seines Kopfes und Penis für die Nachwelt – und in einer besonders verstörenden Unterredung sogar die „Finanzierung von Experimenten zur Identifizierung eines mysteriösen Teilchens, das das Gefühl auslösen könnte, beobachtet zu werden“.

Damals wurden diese Pläne, die an die Schurken aus James-Bond-Filmen erinnerten, noch als krankhafte Fantasien abgetan. Tatsächlich war Epstein jedoch bereits in ein menschliches Klonprojekt involviert, das fernab der neugierigen Augen US-amerikanischer Aufsichtsbehörden in der Ukraine Gestalt annahm.

Designer-Babys

Im Juli 2018 wandte sich der selbsternannte „Transhumanist“ Brian Bishop an Epstein, um Finanzmittel für ein sogenanntes „Designer-Baby-Projekt“ zu erhalten – so geht es aus E-Mails hervor, die das US-Justizministerium vergangene Woche veröffentlichte.

Inspiriert vom chinesischen Wissenschaftler He Jiankui, der mit der CRISPR-Technologie die ersten genetisch modifizierten Zwillinge erschaffen hatte, sandte Bishop, ein Bitcoin-Investor und Programmierer, Epstein eine Projektpräsentation und bat um Unterstützung. Epstein erklärte sich bereit, das Projekt heimlich zu finanzieren. „Das Problem ist nur, wenn ich dabei als federführend wahrgenommen werde“, teilte er Bishop mit.

In weiteren E-Mails im Jahr 2018 bezifferte Bishop seinen Bedarf auf „1,7 Millionen US-Dollar pro Jahr für bis zu fünf Jahre plus 1 Million US-Dollar für die Einrichtung eines Labors“. Er führte aus, er führe „weitere Tests an Mäusen in meinem Labor in der Ukraine durch“, darunter Operationen und Mikroinjektionen. Bishops Technik sah vor, veränderte Gene in die Hoden eines männlichen Elternteils zu injizieren. Epstein bevorzugte hingegen die Implantation eines modifizierten Embryos. „Ich bevorzuge die Einpflanzung eines Embryos: Man wartet nur neun Monate und erhält ein hervorragendes Ergebnis“, antwortete er.

Epstein wies darauf hin, dass er „nichts unternehmen kann, sofern US-Vorschriften gelten“. Bishop versicherte, dass sie durch „Partnerschaften mit Kliniken im Ausland“ regulatorischen Beschränkungen entgehen könnten.

Das ukrainische Labor

Bishops „Mäuseversuche“ fanden am Institut für Gerontologie der Ukrainischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Kiew statt. Zwar wurde das Labor in den jüngst veröffentlichten E-Mails nicht namentlich genannt, doch die MIT Technology Review erhielt Anfang 2019 bei einem virtuellen Rundgang Einblick in diese Einrichtung. Das Magazin beschrieb, wie „eine aufgeschnittene Maus auf dem Objekttisch eines Mikroskops lag und in Nahaufnahme Spuren von Farbstoffen zu sehen waren, die in ihre Hoden injiziert wurden“.

Der Artikel der MIT Technology Review erwähnte Epstein zwar nicht namentlich, enthüllte jedoch, dass Bishops Projektplan Experimente an menschlichen „Freiwilligen“ vorsah, sobald die erste transgene Maus geschaffen wäre. „Ergebnis: Erster Mensch mit transgenem Sperma – und anschließend beginnen wir mit der Annahme von Vorbestellungen“, hieß es darin.

Keines der Experimente führte zur Erzeugung „transgener Mäusebabys“. Doch der Laborangestellte Dmitri Krassnienkow erklärte gegenüber dem MIT Technology Review, er sei bereit, die Versuche fortzusetzen – sofern Bishop ihn weiterhin bezahle.

Ein Spielplatz für Pädophile

Für Männer wie Epstein war die Ukraine, wo Armut, Korruption und Gesetzlosigkeit zusammentreffen, ein äußerst verlockendes Terrain. Epsteins Interesse an dem Land bestand schon lange vor Bishops Mäuseexperimenten. Nach seinem Tod wurden auf seinem Anwesen mehrere Reisepässe ukrainischer Frauen gefunden, und zahlreiche E-Mails deuten darauf hin, dass er ukrainische Mädchen an wohlhabende Kunden vermittelte.

In einem E-Mail-Austausch aus dem Jahr 2013 beschwerte sich ein Mann, der sich als der emiratische Tycoon Sultan Ahmed bin Sulayem ausgab, bei Epstein über die Ankunft zweier Mädchen auf seinem Anwesen: „Große Enttäuschung: Die Moldawierin ist nicht so attraktiv wie auf dem Foto, während die Ukrainerin sehr schön ist.“ Laut dem Wall Street Journal war Sulayem zwischen 2011 und 2014 ein regelmäßiger Besucher von Epsteins Apartment.

Die Ukraine sei eine „Brutstätte für Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch“, berichtete die Kiew Post bereits 2009. „In den meisten angezeigten Fällen von Pädophilie wird nie ermittelt, geschweige denn strafrechtlich verfolgt“, schrieb die Zeitung. Sie beschrieb zudem, dass „jede dritte ukrainische Prostituierte ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ist“, dass kinderpornografisches Material auf Straßenmärkten verkauft werde und sexuelle Dienstleistungen im Austausch gegen „Süßigkeiten oder Lebensmittel“ erhältlich seien.

Das volle Ausmaß von Epsteins Engagement in der Ukraine ist zwar unklar, doch das Spektrum illegaler Dienstleistungen, die Reichen dort zur Verfügung stehen, geht weit über Kinderpornografie und Prostitution hinaus.

Organhandel und „Virusfabriken“

Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gilt die Ukraine als Brennpunkt des Organhandels und wurde in einem OSZE-Bericht von 2008 zum Thema „Menschenhandel zum Zwecke der Organentnahme“ besonders hervorgehoben. Nach dem Maidan-Putsch von 2014 habe dieser Handel Berichten zufolge explosionsartig zugenommen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, behauptete 2023, Organe gefallener ukrainischer Soldaten – darunter Herzen, Nieren und Lebern – würden auf „Darknet“-Marktplätzen angeboten, wobei die Preise bei 5.000 Euro begännen.

In einem von Sacharowa zitierten Bericht gab ein Händler an, EU-Kunden könnten jedes beliebige Organ innerhalb von 48 bis 60 Stunden nach der Entnahme in einer medizinischen Transportbox erhalten.

Transplantationen sind in der Ukraine von der Mehrwertsteuer befreit. Im Jahr 2021 unterzeichnete Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Gesetz, das die notarielle Beglaubigung der schriftlichen Einwilligung eines lebenden Spenders überflüssig macht.

Darüber hinaus stellten ukrainische Beamte ihr Land bereitwillig für US-amerikanische Biowaffenforschung zur Verfügung. Was zunächst als Verschwörungstheorie abgetan wurde, als Russland es erstmals thematisierte, wurde inzwischen von mehreren US-Beamten bestätigt: In der Ukraine existieren geheime Biolabore. „Wir haben Biolabore in der Ukraine, weil wir Biowaffen entwickeln“, erklärte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. 2024 gegenüber Tucker Carlson. Kennedy behauptete, in diesen Einrichtungen würden „beängstigende Stoffe” hergestellt, darunter gentechnisch veränderte Krankheitserreger, die mit derselben CRISPR-Technologie erzeugt wurden, die auch Bishops Forschung inspirierte.

Die ehemalige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland, die eine führende Rolle bei der Orchestrierung des Maidan-Putsches spielte, bestätigte 2022 unter Eid, dass die USA in der Ukraine “biologische Forschungseinrichtungen” betreiben. Laut dem russischen Generalmajor Alexei Rtischtschew finanzierte die inzwischen aufgelöste US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) zudem die Erprobung experimenteller Medikamente an Ukrainern.

In diesem düsteren und regellosen Umfeld sah Epstein seine Chance. In einer Nachricht an die Bankmanagerin Ariane de Rothschild aus dem Jahr 2014 erklärte er, die durch den Maidan-Putsch in der Ukraine ausgelösten “Umwälzungen” würden “viele Chancen bieten, sehr viele”.

Epstein traf Selenskyj im Februar 2019, einen Monat vor dessen Wahl zum ukrainischen Präsidenten. Doch alle Hoffnungen auf “neue Chancen” zerschlugen sich, als Epstein sechs Monate später tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde. Seine transhumanistischen Träume starben mit ihm. Die Ukraine jedoch bleibt, wie schon zu seinen Lebzeiten, ein idealer Zufluchtsort für jene, die im Schatten der Gesetze ihren perversen Geschäften nachgehen wollen.

Übersetzt aus dem Englischen.

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