FSB vereitelt Mordanschlag auf der Krim: Spektakuläre Festnahme von Attentätern!

Russische Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen geplanten Anschlag auf einen hochrangigen Militärangehörigen auf der Halbinsel Krim vereitelt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Mitteilung des Inlandsgeheimdienstes FSB.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten Erklärung sei ein “von ukrainischen Geheimdiensten geplanter Terroranschlag” auf einen Offizier einer Direktion des Verteidigungsministeriums verhindert worden.

Dem FSB zufolge habe sich ein 39-jähriger Bewohner Sewastopols eigeninitiativ über den Messenger-Dienst Telegram an eine unter ukrainischer Kontrolle stehende Terrororganisation gewandt. Seine ursprüngliche Aufgabe sei es gewesen, Informationen über russisches Militärpersonal zu sammeln, um Sabotageakte vorzubereiten.

Später habe der Mann dann den konkreten Auftrag erhalten, einen improvisierten Sprengsatz am Fahrzeug eines russischen Offiziers anzubringen und dieses zu zerstören.

“Der Auftraggeber gab dem Täter die Koordinaten des Verstecks in der Stadt Sewastopol, in dem sich ein Sprengsatz mit Minenwirkung, eine Anweisung zum Zusammenbau des improvisierten Sprengsatzes, das Kfz-Kennzeichen und die Wohnadresse des Militärs befand. Es wurde auch das Datum der Explosion angegeben.”

Der mutmaßliche Attentäter wurde noch während der Vorbereitungen festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen der Vorbereitung eines Terroranschlags und wegen Hochverrats eingeleitet.

FSB-Chef Alexander Bortnikow hatte kürzlich in einem Interview erklärt, dass in jüngster Zeit mehrere Anschlagspläne vereitelt worden seien, darunter auch geplante Morde an ranghohen Regierungsbeamten, Militärs und Angehörigen der Nationalgarde.

Das in Friedenszeiten aufgebaute System zur Terrorabwehr ermögliche es den Sicherheitskräften Russlands, so Bortnikow, den Herausforderungen der Kriegszeit im Wesentlichen gerecht zu werden.

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