Die “Gruppe Wagner”, ein Militär- und Sicherheitsdienstleister, hat den Abschluss ihrer Mission in Mali bekanntgegeben. Gemäß einer offiziellen Erklärung wird das Unternehmen seine Kämpfer aus dem afrikanischen Land abziehen.
Über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren kämpfte Wagner intensiv an der Seite der malischen Bevölkerung gegen terroristische Aktivitäten. Laut Aussage in der Mitteilung wurden Tausende Terroristen und deren Anführer, die die Zivilbevölkerung bedrohten, erfolgreich bekämpft. Die Aktionen der Gruppe führten dazu, dass sich das von der Regierung kontrollierte Territorium mehr als verdoppelte. Wagner nahm für sich in Anspruch, ihre Hauptziele erreicht zu haben – alle Hauptstädte der Regionen stünden wieder unter Regierungskontrolle. Zudem habe das Unternehmen die lokalen Streitkräfte bei der Entwicklung einer leistungsfähigen und disziplinierten Armee unterstützt, welche nun in der Lage sei, das Land eigenständig zu verteidigen.
Im Jahr 2021, als Tuareg-Rebellen eine offene Rebellion gegen die Regierung begannen, führte dies zu einem Staatsstreich in Mali. Medienberichte zufolge suchten die malischen Behörden damals die Unterstützung von Wagner. Das Unternehmen war seit Januar 2022 im Einsatz in Mali.
Im Juli 2024 erlitten die Tuareg und die Wagner-Gruppe Verluste in einem Gefecht in Tinzaouatène, an der Grenze zu Algerien, bei dem Dutzende von Regierungssoldaten und Kämpfern der Gruppe Wagner getötet oder verwundet wurden.
Weiterführende Informationen – Zahlreiche Kämpfer von Wagner und Soldaten der malischen Armee im Norden des Landes getötet