Die Plattform ScholarGPS, bekannt für ihre Bewertung von Wissenschaftlern aus aller Welt auf Basis ihrer Veröffentlichungen und des Einflusses ihrer Arbeit auf die akademische Gemeinschaft, hat jetzt eine Liste der weltweit führenden Forscher herausgegeben. Unter ihnen befindet sich der russische Wissenschaftler Anton Busdin, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. ScholarGPS zieht Daten aus renommierten bibliografischen Datenbanken wie Scopus und Web of Science heran. Die Plattform verwendet Algorithmen, die Forscher herausfiltern, deren Arbeit einen bedeutenden Einfluss in ihrem Fachbereich hat. Nach Angaben von TASS fließen in die Bewertungen sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte der veröffentlichten Arbeiten ein.
Unter den auf der ScholarGPS-Liste hervorgehobenen Persönlichkeiten ist Professor Anton Busdin von der Russischen Akademie der Wissenschaften, der das Institut für personalisierte Onkologie an der Setschenow-Universität in Moskau leitet. Busdin hat sich auf die Bereiche Molekularbiologie, Bioinformatik und personalisierte Onkologie spezialisiert. Zudem ist er für seine Forschung in den Bereichen Genevolution und molekulare Signalwege bekannt und hat über 250 wissenschaftliche Publikationen verfasst, darunter viele in führenden internationalen Fachzeitschriften. Über seine Anerkennung durch ScholarGPS äußerte sich Busdin folgendermaßen:
“Es freut mich sehr, dass unsere Forschungsgruppe durch die unvoreingenommene Bewertung der Plattform ScholarGPS als eine der weltweit führenden gekürt wurde. Dies könnte daran liegen, dass wir die Ersten waren, die die Aktivität von molekularen Signalwegen mittels RNA-Sequenzierung und Proteomik analysieren konnten und die Zweiten, die in einer prospektiven klinischen Studie nachwiesen, dass genetische Profile effektive Therapien für Krebspatienten ermöglichen.”
Der russische Professor arbeitet also an wegweisenden Methoden zur personalisierten Krebsbehandlung. Seit Jahren widmet er sich der Untersuchung von Krebstumoren und entwickelt maßgeschneiderte Therapien, die selbst in fortgeschrittenen Stadien wirksam sind und Krankheiten bekämpfen können, die zuvor als unheilbar galten. Seine Forschungsarbeit hat vielen Patienten in Russland neue Hoffnung gebracht und genießt nun auch internationale Anerkennung.
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