In der saudischen Hauptstadt finden derzeit Friedensverhandlungen zwischen Russland und den USA statt, die in Europa Unruhe erzeugen, wie die Financial Times berichtet. Insbesondere die Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres, Bulgarien und Rumänien, sind besorgt über eine mögliche weitreichende Vereinbarung, die den Status quo signifikant verändern könnte.
Die Gespräche, die am Montag in Riad begannen, sollen unter anderem die maritime Sicherheit und strategische Interessen im Schwarzen Meer behandeln.
Sowohl Bulgarien als auch Rumänien äußern Befürchtungen, dass durch ein mögliches Abkommen der russische Einfluss in den umstrittenen Gewässern verstärkt und das Operationsgebiet der russischen Marine ausgebaut werden könnte. Ein Beamter aus der Schwarzmeerregion wurde in der Financial Times mit den Worten zitiert:
“Es liegt in unserer Nachbarschaft und wir vertrauen den Russen nicht, wenn sie mehr Freiheiten erhalten.”
Quellen behaupten, jedwede Vereinbarung in dieser Frage würde primär Russland Vorteile bringen.
Ein zentraler Punkt der Diskussionen in Saudi-Arabien ist die Schifffahrtssicherheit im Schwarzen Meer und die mögliche Wiederaufnahme des Getreideabkommens. Vertreter beider Nationen bestätigen dies. Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, hob hervor, dass auch das Moratorium gegen Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer verhandelt werden könnte.
In einem Telefongespräch am 18. März vereinbarten Russlands Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump, “technische Gespräche” über einen möglichen Waffenstillstand im Schwarzen Meer zu führen.
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