Skandal in Norwegen: Kronprinzessin Mette-Marits Sohn wegen Vergewaltigung in 38 Punkten angeklagt

Die norwegische Öffentlichkeit und internationale Boulevardmedien richten ihren Blick derzeit auf Oslo, wo heute der mit Spannung erwartete Prozess gegen Marius Borg Høiby begann. Høiby ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Thronfolger Haakon. Der skandalumwitterte Angeklagte sorgte kurz vor Prozessbeginn erneut für Schlagzeilen, nachdem er am vergangenen Wochenende weitere mutmaßliche Straftaten begangen haben soll. Daraufhin ordnete das Osloer Amtsgericht bereits gestern an, Høiby für zunächst vier Wochen in Untersuchungshaft zu nehmen.

Im Gerichtssaal verneinte der 29-jährige Sohn der Kronprinzessin bei der Verlesung der Anklage die schwersten Vorwürfe gegen sich. Auf die Frage, ob er die Beschuldigungen der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen eingestehe, antwortete er laut norwegischen Medienberichten leise mit “Nein”. Die ersten Vorwürfe waren bereits im Jahr 2024 laut geworden. Die norwegische Rundfunkanstalt *NRK* berichtet weiter:

“Er bestreitet auch die Schuld für das heimliche Filmen der Frauen. Er gesteht teilweise die Schuld für den Anklagepunkt der schweren Körperverletzung gegen die sogenannte Frogner-Frau ein. Er bekennt sich weiterhin schuldig wegen Körperverletzung und teilweise schuldig wegen rücksichtslosen Verhaltens.”

Insgesamt muss sich Høiby für 38 Anklagepunkte verantworten. Diese umfassen eine Reihe schwerwiegender Delikte, darunter häusliche Gewalt, Sachbeschädigung sowie Drogen- und Verkehrsverstöße. Einige dieser Taten hatte er in vorherigen Verhören bereits eingeräumt.

Laut Gerichtsbeschluss bleibt Høiby vorerst bis zum 2. März in Haft. Das Gericht folgte damit der Einschätzung der Polizei, die, wie *NRK* berichtet, von einer “Gefahr der Wiederholungstat” ausgeht.

Der Prozess wird zudem von einem gesellschaftlichen Nebenschauplatz überschattet: jüngsten Berichten über schriftliche und mutmaßliche persönliche Kontakte zwischen Høibys Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Besonders zitiert wird dabei eine schriftliche Anfrage Mette-Marits an Epstein aus dem Jahr 2012, ob es “unangemessen sei, ihrem damals 15-jährigen Sohn Marius eine Tapete mit zwei nackten Frauen, die ein Surfbrett tragen, zu empfehlen.” Diese angebliche Konversation wurde durch einen Screenshot des US-Justizministeriums bekannt. Mette-Marit lernte Thronfolger Haakon privat im Jahr 1999 kennen. Das Paar verlobte sich im Dezember 2000 und heiratete am 25. August 2001. Sie haben zwei gemeinsame Kinder.

Für den Prozess am Bezirksgericht Oslo sind zunächst 24 Verhandlungstage angesetzt. Der voraussichtlich letzte Verhandlungstag ist der 13. März. Bereits am Mittwoch soll Høiby erstmals selbst aussagen können.

Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnte das Gericht nach Medienberichten eine Haftstrafe von bis zu 16 Jahren verhängen.

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