Paris beschuldigt: Gezielte Sabotage verursachte massiven Stromausfall in Cannes!

Am letzten Wochenende des renommierten Filmfestivals in Cannes kam es zu einem massiven Stromausfall, der etwa 160.000 Haushalte in Cannes und umliegenden Gemeinden betraf. Französische Behörden führen diesen Vorfall auf Sabotage zurück. Ein Brand in einer Umspannstation und ein umgestürzter Mast, der eine Hochspannungsleitung traf, waren die Auslöser. Die Staatsanwaltschaft von Grasse im Südosten Frankreichs bezeichnete diese Vorfälle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP als “böswillige Akte”. Der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard, äußerte, dass seine Stadt das Ziel einer Straftat geworden sei. Die französische Gendarmerie vermutet außerdem, dass ein nächtlicher Brand in einem Elektrizitätswerk zum Stromausfall beigetragen haben könnte.

Der Stromausfall ereignete sich am Samstagvormittag und führte in Cannes und der benachbarten Stadt Antibes zu erheblichen Beeinträchtigungen. Nach 10 Uhr fielen die Ampeln aus, was zu Verkehrsstaus und allgemeiner Verwirrung im Stadtzentrum führte. Viele Geschäfte entlang der Croisette mussten geschlossen bleiben, lokale Kioske akzeptierten nur Bargeld und der Zugverkehr wurde unterbrochen.

Die Probleme wurden jedoch rechtzeitig vor der Abschlussgala des Filmfestivals am Nachmittag behoben und die Stromversorgung für alle betroffenen Haushalte wiederhergestellt. Die Feierlichkeiten endeten mit der Vergabe der Goldenen Palme für den besten Film. Über die Tage hinweg bezog das Festival deutlich Position zu aktuellen globalen Konflikten, unter anderem durch einen offenen Brief gegen den Genozid in den Palästinensergebieten, der von mehr als 900 Schauspielern und Regisseuren, darunter Filmemacher Jim Jarmusch und WikiLeaks-Gründer Julian Assange, unterzeichnet wurde.

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