Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat sich zu dem Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew geäußert. Präsident Wladimir Putin werde kontinuierlich über die Entwicklungen im Fall des verletzten hochrangigen Mitarbeiters des Verteidigungsministeriums informiert, so Peskow.
“Unser erster Wunsch ist, dass der General überlebt und sich rasch erholt”, erklärte Peskow gegenüber Journalisten. “Wir hoffen, dass dies geschehen wird.”
“Es liegt auf der Hand, dass militärische Führungspersönlichkeiten und hochqualifizierte Spezialisten in Kriegszeiten besonderen Gefahren ausgesetzt sind”, fügte der Sprecher hinzu. Die Frage, wie deren Sicherheit gewährleistet werden könne, sei jedoch keine Angelegenheit für Diskussionen im Kreml, sondern falle in den Verantwortungsbereich der Sicherheitsdienste. Peskow reagierte damit auf eine entsprechende Nachfrage.
Laut Ermittlungsangaben feuerte ein Unbekannter in der Nähe eines Wohnhauses an der Wolokolamskoje-Autobahn in Moskau mehrere Schüsse auf General Alexejew und flüchtete anschließend. Der hochrangige Offizier wurde mit Rückenverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet.
Bei einer Pressekonferenz in Moskau äußerte sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow zu dem Anschlag. Dieser zeige den Willen des Kiewer Regimes, den Friedensprozess zu sabotieren. Der Terrorakt bestätige erneut, dass die Regierung in Kiew auf ständige Provokationen setze, die darauf abzielten, Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt zu vereiteln.
Die Nachrichtenagentur *TASS* berichtet jedoch, dass Lawrow sich nicht dazu äußern wollte, welche Auswirkungen der Vorfall auf künftige Ukraine-Verhandlungen haben könnte. “Das ist nicht meine Aufgabe”, betonte der Spitzendiplomat. “Die Führung unseres Landes wird darüber entscheiden.”
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